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Kommentar
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| Jana
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erstellt am
02-05-2003 um 12:13 Uhr
Hallo Geoffrey, hallo Mike! Zur Sendung des MDR vom Mittwoch Abend musste ich mich einfach melden um ein dickes Lob auszusprechen. Einmal an den MDR, dem Autor, der Redaktion und an Euch zwei mit dem Netzwerk. So viele wichtige Informationen, so schnelle und unkomplizierte Hilfe, einfach Klasse! Auf Euren Seiten, im Forum fühlt man sich verstanden, danke dafür. Geoffrey und Mike, bitte weiter so! Zum MDR kann ich nur das Gleiche sagen, Mut zu zeigen um dieses äußerst wichtige Thema so brillant herüber zu bringen, zu zeigen welche Probleme auftauchen, wenn es darum geht einem Arzt ein Fehlverhalten nachzuweisen, egal ob zivilrechtlich oder strafrechtlich, dass nicht zuletzt durch solche sachlichen Dokumentationen endlich auch der Gesetzgeber zum Handeln gezwungen wird! Ich habe schon in der Zuschauerredaktion, (0180-3424344), beim MDR angefragt wann die Sendung wiederholt wird, man konnte es mir leider nicht sagen. Diese Sendung vom Mittwoch MUSS einfach wiederholt werden.Liebe Grüße Jana
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| veronika
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erstellt am
01-05-2003 um 22:09 Uhr
Hallo Mike,Ich habe ich die Reportage im Fernsehen gestern Abend gesehen, wo u. a. über den Tod Deiner Frau berichtet wurde. Ich kann es nicht glauben. Ein Professor – Frauenarzt - verlegt eine Frau nach einer Totgeburt in die Psychiatrie und stellt nach Jahren vor dem Fernsehen fest: “ H ä t t e n w i r n a t ü r l i c h g e w u ß t …. , hätten wir Frau …. nicht in die Psychiatrie verlegt.“ Wo gibt es so etwas, dass ein Professor - Frauenarzt - nicht eine lebensbedrohende Diagnostik im unteren Bereich einer Frau nach einer Totgeburt von einer Diagnostik unterscheiden kann, die eine Einweisung in die Psychiatrie rechtfertigt? Es hat den Anschein dieser Professor hat einen Fehler bei der Geburt gemacht, deren Folgen in der Psychiatrie verdunkelt und getäuscht werden musste, wie in ähnlich gelagerten Fällen? Die Diagnose, die eine Verlegung in die Psychiatrie rechtfertigen sollte, kann nur als optische Täuschung und Verdunkelung gewährtet werden. Dieses scheint schon darin bewiesen, dass wieder einmal ein Mensch sein Leben auf dieser Verdunkelungsschiene lassen musste. Nicht selten muss die Psychiatrie als Abschiebebahnhof für Verdunkelung und Täuschung herhalten. Wir sollten sehr hell hörig werden, wenn in solchen, oder ähnlichen Fällen die Psychiatrie herhalten soll. Selbst Mutter von zwei Kinder, examinierte Kraft mit staatlicher Anerkennung und beinahe Opfer von ähnlichen Verdunkelungen/Täuschungen, die durch eigene Fachkenntnis und Wachsamkeit, bereits an gewissen Stellen unter Beweis stehen und deren schwere, anhaltende Körperverletzung noch nicht beseitigt ist. Liebe Grüße Veronika
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| Heike und Rainer
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erstellt am
01-05-2003 um 20:22 Uhr
Hallo Mike, hallo Geoffrey,wir haben die Sendung gestern gesehen. Ein großes Lob! Sie hat uns darin bestärkt, nicht aufzugeben, sondern weiter zu machen. Manchmal resigniert man doch, wenn gar nichts mehr vorwärts geht ... Man kann Euch nur immer wieder danken, dass durch Eure Hilfe und Unterstützung vielen Betroffenen geholfen werden kann, ihnen Mut gemacht wird, den Kampf um Aufklärung und Gerechtigkeit aufzunehmen. Viele Grüße Heike und Rainer
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| Karl
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erstellt am
01-05-2003 um 18:55 Uhr
Hallo Mike, ich habe gestern durch die Sendung von Ihrem Leid erfahren. Wir sind selbst betroffene Eltern und kämpfen seit 2 Jahren und 7 Monaten für unsere Tochter (22 Jahre am Tage ihres Todes) war. Die nach einer Geburt ihres ersten Kindes durch ärztliches Versagen nach einer Wochenbettpsychose falsch behandelt wurde. Und am 30.9.00 in den Tod getrieben wurde in einer Klinik (Fenstersturz). Eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Tötung schutzbefohlener wurde von uns gestellt. Nun warten wir seit Monaten bereits auf das zweite Gutachten. Ich selbst bin seit über 21 Jahren durch einen Arbeitsunfall querschnittsgelähmt und werde von meiner Frau rund um die Uhr gepflegt, da ich nichts selbst machen kann. Nun hat uns noch dieses Schicksal getroffen. Aber wir kämpfen bis zum letzten Atemzug für unsere Tochter und unseren geliebten Enkel weiter. Wie lange wir das noch nervlich durchhalten wissen wir nicht. Aber es gibt uns immer Mut und Hoffnung, wenn man weiß, dass man nicht allein ist. Danke für Ihre Netzwerkseite und guten Anregungen. Machen Sie weiter so. Mit besten Grüßen Karl & Krystyna
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| Grazyna
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erstellt am
01-05-2003 um 16:22 Uhr
Ich habe vor einigen Jahren ein Zahnweisprodukt aus der Fernsehwerbung gekauft. Nach einigen Wochen schwoll mein Gesicht zu einem Ballon an und ich hatte höllische Schmerzen. Ich ging von Arzt zu Arzt und keiner wußte, was es war. Bis dann ein HNO Arzt mich zu einem Zahnarzt schickte. Dieser stellte dann fest, dass es an den Zähnen lag. Ich verlor mehrere Zähne und musste sogar im Mund operiert werden. Mein Mann (Rechtsanwaltsgehilfe) hatte einen Verdacht und ich beantragte beim Amtsgericht Berlin-Wedding ein Beweisverfahren gegen die Herstellerfirma. Das Gericht fasste einen Beweisbeschluss und es wurde ein Gutachter von der Berliner Chariete beauftragt. Dieser stellte nach einiger Zeit fest, dass dieses Zahnweisprodukt u.a. sehr giftig, hoch toxisch und giftiger als Chlor sei. Es sei ursächlich für meine damals 8 Monate andauernden Beschwerden.Nun suche ich Opfer von einem Zahnweisprodukt. Es kann ja sein, dass Leute zwar große Zahnprobleme bekamen, aber es nicht auf den Zahnweiser bezogen. Also meldet Euch bei mir. Grazyna
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| Helmut
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erstellt am
01-05-2003 um 16:13 Uhr
Ich suche Leute die genau wie ich, seit vielen Jahren an der Krankheit Angst behandelt werden, tonnenweise Psychopharmaka schluckten, um dann nach 14 Jahren zu hören, dass man nicht angstkrtank sei, sondern die Schilddrüse eine Macke hat. Ich verklage zur Zeit deshalb 12 Berliner Ärzte und 5 Reha Kliniken. Wem ging es ähnlich ?
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| Susi&Sandra
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erstellt am
01-05-2003 um 14:10 Uhr
Hallo!!! Leider konnte ich die Sendung gestern im TV nicht sehen, da wir am Sanieren sind. Wird das irgendwann wiederholt oder gibt es die Möglichkeit dies auf Video zu bekommen? Wir sind ja nun auch seit einem Jahr dabei und ich würde das auch gerne verfolgen können.Danke für die Hilfe Susi mit Sandra
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| Lars
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erstellt am
01-05-2003 um 12:14 Uhr
Als ich gestern den Bericht gesehn hatte kam die blanke Wut über mich. Ein Ärztepfusch sollte so bestraft werden wie ein Mord. Denn dies war eindeutig einer. Ich sage danke zu dieser page. Das ist ein echt großartiges Werk und ein hoffentlich guter Weg endlich gegen diese Ärztepfuscher anzutreten. Mit diesen aufrüttelden Bildern und den weiterführenden Tipps und Links haben sie einen richtigen Schritt getan. Vielen dank.
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| Klaus
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erstellt am
01-05-2003 um 12:13 Uhr
Hallo Mike! Ich habe mir gerade nochmals die gestrige Sendung des MDR-Fernsehen in aller Ruhe angesehen, denn gestern war ich so aufgewühlt, um alles so richtig zu verarbeiten. Es ist dir und deinem Partner Geoffrey hervorragend gelungen unser aller Probleme und Anliegen, über Ärztefehler, den Zuschauern näher zubringen. Auch Herr Wohlrab hat es mit viel Einfühlungsvermögen verstanden jedes einzelne "Schicksal" in seiner Reportage gesondert vorzustellen, aber es war ein großes Ganzes. Auch die gesamte Aufarbeitung Deines und Anjas Schicksal fand ich sehr gelungen. Die unbeteiligten Zuschauer konnten sich ein gutes Bild über Behandlungsfehler mit all ihren Ursachen und Folgen machen. Wie schwer und steinig der Weg ist sein Recht zu bekommen zeigte sich an den Aussagen der Familie Bärwolff. Ich glaube das diese Sendung noch viel Gesprächstoff bietet und Menschen mobilisieren wird. Ihr gebt mit eueren Ratschlägen und Hinweisen, Geschädigten und Betroffenen neuen Mut wenn die Kraft nachlässt, was ich speziell von mir sagen kann. Dafür sei euch beiden ganz herzlichst gedankt. Nur mit euerer Hilfe habe ich neuen Lebensmut erhalten, aber auch gelernt mit Niederlagen weiter zu kämpfen. Es ist schwer mit seiner Trauer umzugehen, aber schön das es Euer Netzwerk gibt.Viele Grüße Klaus
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| Markus
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erstellt am
01-05-2003 um 10:10 Uhr
Hallo Mike, ich habe mir gestern die Sendung im MDR angeschaut. Mir hat das viel gebracht und mich weiter darin berstärkt,unsere eigene Sache mit aller Kraft und Energie voran zu treiben. Besonders angewiedert hat mich das lächerliche Verhalten deines "Gegners" auf dem Weg zum Notarztwagen. Ein solches Theater habe ich bisher noch nicht gesehen. Der Mann soll sich schämen. Das war meiner Meinung nach erbärmlich! Er hat sich nur vor dem Publikum lächerlich gemacht.
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| Christel
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erstellt am
30-04-2003 um 21:36 Uhr
Ich habe gerade die Repotage im MDR gesehen. Ich als selbstbetroffene habe Angst bekommen, ob ich das alles durchstehen würde, weiß nicht ob ich die kraft dafür habe.Mir sagt man immer " seien sie froh das Sie noch leben". Das war für mich nie ein Trost, aber je mehr ich höre wieviel pfusch getrieben wird und dabei Menschen sterben, kann ich froh sein. Danke an Mike für die schnelle E-Mail. Christel
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| Alexander
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erstellt am
30-04-2003 um 14:56 Uhr
Zu erst mal ein Lob an die gute Page und ein Dankeschön für den Eintrag bei mir im Gästebuch.Werde diese Seite weiterempfehlen und öfter mal vorbei schauen. Mit freundlichen Grüßen Alexander Lanzloth
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| MDR Fernsehen-Die Pfuscher. Teil 1
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erstellt am
28-04-2003 um 06:39 Uhr
Die Reportage "Wenn Ärzte Fehler machen" zeigt anhand von drei Thüringer Fällen den Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit. Sie belegt auch, dass es sich bei der Ärzteschaft um einen geschlossenen Zirkel handelt, wenn es um Anschuldigungen geht. Kaum jemand von ihnen hat sich bisher zu eigenen Fehlern bekannt. Und - der Film soll denjenigen Mut machen, die sich in ihrer grenzenlosen Trauer isoliert fühlen. Denn viele Betroffene haben sich mittlerweile in einem Netzwerk organisiert und helfen sich gegenseitig. Sendetermin: Mittwoch 30. April 2003 MDR Fernsehen 20.45 Uhr
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| Veronika
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erstellt am
27-04-2003 um 21:32 Uhr
Lieber Mike, lieber Geoffrey. liebe Mitbetroffene, leider kommen meine Zeilen etwas spät, bedingt durch meine eigene Situation und manch hartem Kampf ums überleben im wahrsten Sinne des Wortes. Zunächst lassen Sie mich zu Ihnen kommen, Herr Dr. „ leider „ vom 3. 4. 2003- 22.49 Uhr und Sie mit dem Arztgelöbnis grüßen: Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben. Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein. ... Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten und bei der Ausübung meiner ärztlichen Pflichten keinen Unterschied machen: Lassen Sie mich zu Ihrer offensichtlichen Abgestumpftheit Ihnen folgendes sagen mit einer dringenden Empfehlung: Ich habe selber das Staatsexamen und die staatliche Anerkennung und weiß, was es heißt Verantwortung für Menschen zu übernehmen. Auch weiß ich, dass es sehr verantwortungsbewusste Mediziner gibt. Aber auch das Gegenteil, ist mir bekannt geworden. Insbesondere auch in meiner eigenen zehn jährigen Erfahrung als Betroffener und Geschädigter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie nicht den Beruf verfehlt haben und wechseln sollten, denn als Arzt sind Sie sowohl nach dem Arztgelöbnis, als auch anhand des Grundgesetzes völlig Fehl am Platz. Bevor Sie Ihren weißen Kittel weiter zu Recht tragen , sollten Sie sich mit der Achtung der Menschenwürde, Artikel 1 des Grundgesetzes und Folgende einmal auseinander setzen. Es scheint mir, davon haben Sie noch nichts mitbekommen und offensichtlich haben Sie das diesbezügliche Fach zum Erwerben Ihres Examens, außer Acht gelassen. An Ihrer Stelle würde ich mich schämen, mich noch als Dr. ansprechen zu lassen und würde freiwillig den Ärztestand verlassen. Solche Mediziner, wie Sie sollten aus dem Ärztestand ausscheiden, denn das sind die, die morgen für weitere Schäden an Menschenleben verhelfen, Schäden der Gesundheitsreform zufügen und den Ärztestand verantwortlicher Mediziner beschmutzen. Doch nun möchte ich als Mitbetroffener selber in einer harten Situation ausharrend etwas auf Erfahrungen und Beobachtungen eingehen. Wir sollten wissen, dass wir Menschen und die Verantwortung von Menschen, zu denen auch Mediziner gehören nicht ändern können. Mediziner und medizinisches Pflegepersonal sind auch nur Menschen und sind oft hart beansprucht und wie in jedem anderen Beruf gibt es Mediziner, die ihren Ärztestand als Berufung ausüben. Allerdings gibt es auch welche, die besser in den Zoo gegangen wären, da sie offensichtlich ein Stein haben, wo andere ein Herz der Verantwortung besitzen. Wir müssen überlegen, wie wird etwas sinnvoll verändert, dass sich solche Mediziner wie Dr. „ leider „ und ähnliche Kollegen/innen nicht hinter der Verantwortung von gewissenhaften und aufrichtigen Mediziner verstecken und gedeckt werden können. Persönlich habe ich mir als examinierte Kraft – aber auch anhand eigener Erfahrung als Geschädigter – viel Gedanken gemacht, wie kann etwas positiv verändert werden und wie kann die Zukunft etwas anders gestaltet werden, in der Beachtung der Menschenwürde nach Artikel 1 des Grundgesetz. Wie mir scheint, kann hier nur die Gesetzgebung mithelfen, mit deren evtl. Möglichkeiten ich mich anderweitig beschäftigt habe. Allen Mitbetroffenen kann ich nur Mut machen, standhaft zu bleiben. Negatives kann nur durch Standhaftigkeit zum Positiven verändert werden. Es geht nicht darum, wie werden Mediziner bekämpft. Auch geht es nicht darum, dass Fehler geschehen. Vielmehr geht es darum, dass unterschiedliche Mediziner offensichtlich soviel kriminelle Energie besitzen ( ich betone dieses, denn hätten sie gelernt dem Grundgesetz Beachtung zu schenken, wäre ihre Haltung eine andere ) , dass sie lieber geschädigten Opfer mit einer Verzierung ausgesucht aus dem Pschyrembel in der Psychiatrie verstecken, als ihre Fehler einzugestehen, damit dem Patienten so weiter geholfen wird. Es geht darum, wie verändert sich das Negative zum Positiven und welche Wege können beschritten werden, dass Hilfe bedürftige schneller Hilfe bekommen, Geschädigte mehr Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit erfahren, Teamarbeiten in den Anfängen ausgeschaltet werden. Hierzu scheint mir gesetzliche Hilfe nötig, aber auch Eigeninitiative, insbesondere für Hilfe bedürftige. Ich möchte allen Mut machen, die in irgend einer Weise betroffen sind, nicht zu resignieren, sondern nach Lösungen zu suchen. Auch möchte ich Mut machen, einen eigenen Fond zu gründen, der auch als Spendentopf der Medien zugängig ist. Somit könnten Betroffenen schnellere Hilfe zuteil werden. Liebe Grüße Veronika Stey
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| Volker -Onlineredakteur
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erstellt am
25-04-2003 um 08:47 Uhr
Hallo Mike, es tut mir leid, dass Ihr Prozess eingestellt wurde. Wenn Sie sich ansehen, was Sie und andere Geschädigte durch Ihre Arbeit erreicht haben - ich denke so viel, wie in den letzten Monaten ist über das Thema Ärztefehler nie berichtet worden-, dann war Ihr Wirken in Bezug auf die Sensibilisierung der Gesellschaft sehr erfolgreich. Sie haben vielen Menschen mit ihren Erfahrungen weitergeholfen, einige vielleicht sogar davor bewahrt, dass Schlimmes passiert. In diesem Sinne halten sie alle das Andenken an ihre Angehörigen in bester Weise lebendig.
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| ZDF Reporter
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erstellt am
22-04-2003 um 13:25 Uhr
Dokumentation über die Behandlungsmethode des Professors Kozijavkin. Ein Kammerteam des ZDF, Redaktion Die Reporter, begleitete Geoffrey in die Ukraine. Sendetermin: ZDF, Mittwoch 23.04.2003, 21.00 bis 21.45 Uhr.
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| Clemens Thews
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erstellt am
21-04-2003 um 21:42 Uhr
Hallo, eine sehr gute und informative seite. für alle betroffenen sicher eine großartige möglichkeit eigene situationen zu schildern und sich auszutauschen. mfg Clemens Thews
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| Jörg
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erstellt am
21-04-2003 um 13:01 Uhr
Ich bin selbst Opfer mehrerer Behandlungsfehler und auch in meinem Fall, gibt es weder Entschuldigungen noch Schuldeingeständnisse seitens der Ärzte.Bevor ich ins Krankenhaus kam,war ich außer dem Fieber ein körperlich gesunder junger Mann.Nach vielen Monaten Krankenhaus(qualvoller Albtraum) kann ich nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen,bin Frührentner und muss täglich mit den körperlichen Beeinträchtigungen und den daraus resultierenden Schmerzen kämpfen.Nun möchte ich mich noch kurz zu 2 Meinungen äüßern. Zum einen zu dem angeblichen Arzt Eintrag vom 28.3.2003 18:58, hier möchte ich nur soviel sagen, was er schreibt ist unqualifiziert und diskriminierend, sein unverschämter Beitrag, ist nicht tragbar. Das er im Fall Mike von Schicksal spricht, ist lächerlich. Er müßte sich mit dem Netztwerk vielleicht mehr beschäftigen, um zu begreifen, das es sich nicht um die Mehrheit der Ärzte handelt,die gutes am Menschen leistet, sondern um diejenigen, die Behandlungsfehler begehen und um das Menschenverachtende Verhalten gegenüber des Betroffenen!Noch eine Anmerkung zu dem Eintrag vom 2.4.2003 19:59 von einem sogenannten stillen Beobachter. Es ist für mich nicht nachvollziebar, wie man so einen Beitag verfassen kann. Was Sie schreiben ist nicht nur feige, sondern auch für die Menschen die um Ihr Recht kämpfen ein Schlag ins Gesicht!Es ist eine Schande, das Ihre Äüßerungen überhaupt einen Platz finden,wo eine Junge Frau durch Ärztliches Versagen sinnlos zu Tode kam, haben sie nichts anderes im Sinn, so einen Unsinn zu schreiben. Sie müßten sich schämen dafür, den Betreiber des Netzwerkes auf so eine primitive Art und Weise in den Dreck zu ziehen! Es ist genau das richtige was auf dieser Seite gemacht wird. Diese Seite hilft Betroffenen und bringt ein Tabuthema an die Öffentlichkeit gut so.Und es geht nicht darum Ärzte grundlos zu beschuldigen, sondern die Wahrheit aufzudecken, weil Behandlungsfehler schnell vertuscht werden ! Liebe Güße an Mike und an alle Betroffenen Jörg
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| Susi & Sandra
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erstellt am
19-04-2003 um 18:30 Uhr
Toll, dass es Ärzte gibt, die das Geschehene auf den Punkt bringen können. Warum können solche Ärzte nicht häufiger sein? Warum mußte mein Mann in einem Krankenhaus sterben, in das, wie ich jetzt weiß, viele angrenzende Ärzte aufgrund der schlechten Versorgung ihre Patienten nicht mehr hinschicken? Warum nehmen sie ihre Pflicht Menschen zu helfen nicht ernst und sagen in aller Öffentlichkeit was zu den Mißständen? Wie kann man das verantworten?Ich wünsche Dir "Mike" trotz allem schöne Ostern und hoffe, DU konntest ein wenig abschalten. Alles Liebe und weiterhin viel Erfolg allen Beteiligten
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| Angelika F./Ärztin i. P.
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erstellt am
19-04-2003 um 16:45 Uhr
Endlich hatte ich an den Ostertagen wieder einmal Zeit, um in Ihr Gästebuch zu schauen. Und ich muß eingestehen, an ein "frohes" Osterfest war danach nicht mehr so recht zu denken. Zum einen stimmte mich der Ausgang des Verfahrens nachdenklich und traurig zugleich, obwohl ich natürlich auch nicht in der Haut des Chefarztes stecken möchte. Zum anderen muß man schon die Frage stellen dürfen:"Wiekonnte es überhaupt zu so einen gravierenden Fehler kommen?". Gegen einen gestandenen Chefarzt anzugehen ist mit Sicherheit eine große Hürde - dennoch enttäuscht es mich, das wieder einmal die Hierarchie vor der Gerechtigkeit siegte. Viele Dinge waren noch nicht aufgeklärt; viele Fragen offen. Doch gerade so ein erfahrener Mediziner hätte wissen müssen, daß zur Einleitung des Geburtsvorganges u.a. hochdosierte Hormongaben verwendet werden, die in recht seltenen Fällen eben auch zu Thrombosen führen können (seltene Nebenwirkung). Eine Verlegung in die Psychiatrie ist somit mehr als nur verantwortungslos... Gerade bei dem umfassenden Beschwerdebild der Patientin mit massiven Bauch- und Rückenschmerzen wäre dringend eine differenzialdiagnostische Abklärung erforderlich gewesen, denn eindeutige Hinweise gab es genug. Ärztemangel, Arroganz, Routine oder Oberflächlichkeit - was immer auch die Ursache gewesen sein sollte - zeigt es doch gerade und jungen Kollegen wie verantwortungsvoll man in diesem Beruf - der eigentlich eine Berufung sein sollte - arbeiten muß, um ähnliche Schicksale zu vermeiden, Abschließend noch einige Worte zu dem "stillen Beobachter", die mich ebenfalls stark beschäftigten. Seine "Schleimspur" bis hin zu den benannten Chefarzt "verfolgte" mich bis in den Schlaf. Wie schon so oft in der Praxis erlebt, versuchen Menschen mit derartigen Charaktereigenschaften nur eines zu vertuschen: Mangelndes Fachwissen. Es gibt eben auch unter Ärzten solche und solche Menschen. Vielleicht ist er gar mehr in diese Sache involviert als wir glauben und gar nicht der "stille Beobachter". Ich möchte mich jedenfalls in aller Öffentlichkeit davon distanzieren und schäme mich für diesen Berufskollegen, der das Leid eines Betroffenen mit seinen Anmerkungen im Gästebuch derartig vertieft. Es ist entsetzlich für jeden Mediziner, dem ein ärztl. Behandlungsfehler passiert. Doch wir sollten bei aller Ehre vor allem auch an unsere Patienten als Betroffenen dneken, für die das Leid nicht nur entsetzlich, sondern oft qualvoll und manchmal sogar tödlich sein kann. Wir haben es in der Hand Vertrauen zu schaffen und Leiden zu lindern. In diesem Sinne herzliche Grüße.
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