Gästebuch

Herzlich willkommen in unserem Gästebuch!
Wir behalten uns vor, unqualifizierte, diskriminierende oder rassistische Einträge zu löschen! Werbung ist in diesem Gästebuch strengstens untersagt.

« Neuere Einträge Zeige Einträge 681 - 700 von 964 Ältere Einträge »
Name Kommentar
Liska erstellt am 18-04-2003 um 16:07 Uhr
Als ebenfalls Betroffene eines ärztl. Behandlungsfehlers habe ich den Verlauf dieser Strafsache intensiv verfolgt.
Deshalb erlaube ich mir an dieser Stelle ein paar ehrliche Worte an den "Stillen Beobachter".
Ihr Titel spricht ja bereits für sich und erinnert mich bestends an die Doktrin der ehemaligen DDR-Herrschaft und hinterhältigsten Stasi.Manieren, die nichts als Verleumdung verbreiteten und über alles bestens informiert waren - aber zu feige sind ihren Namen zu nennen und stets auf der Seite der "Herrschenden" agieren.
Glauben Sie allen ernstes, dass es sich bei diesem Privaten Netzwerk Medizingeschädigter um eine Minderheit von Psychopaten handelt?
Wir sind auch keine organisierten Verbrecher, die nichts anderes im Sinn haben, als ehrenvolle und verantwortungsbewußte Ärzte zu denunzieren und können sehr wohl die Spreu vom Weizen trennen. Wir wurden gezwungen und haben es gelernt uns zu wehren. Heute sind wir mündige Patienten, die anderen, die ähnliches erleiden mussten, helfend zur Seite stehen.
Wir sind zwar behindert - aber nicht geistig behindert.
Es ist oftmals schwer, unsere Rechte durchzusetzen aber "gemeinsam sind wir stark".
Auf Ärzte wie Sie können wir, mit Sicherheit auch Herr Kordes, gern verzichten und lassen uns von solch unqualifizierten Stellungnahmen schon gar nicht irritieren oder unterkriegen.
Gern wüssten wir nur Ihren Namen, um evtl. gewarnt zu sein!

Hätten Sie die Unterseiten der Betroffenen dieses Netzwerkes mal interessiert und ehrlich gelesen und nicht nur verurteilt, dann würden Sie auch erkennen, dass hinter jedem ärztl. Behandlungsfehler nicht nur sehr viel Leid und Elend verborgen ist - sondern dass jeder dieser Fehler darüberhinaus einer zuviel ist und dem Staat sowie Krankenkassen jährlich Unmengen an finanziellen Mitteln dadurch verloren gehen. (Behandlung, Pflege, Rente etc.)
Auch ich könnte heute noch meiner berufl. Tätigkeit nachkommen und meinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Doch leider wurde ich durch einen ärztl. Behandlungsfehler mit 42 Jahren für meine Familie zum Pflegefall und bin auf ständige Hilfe angewiesen. Das ich darüber nicht erfreut bin, brauche ich wohl nicht zu betonen. Mehrere, teils lebensbedrohliche Operationen waren bisher erforderlich und ich weiß oft nicht so recht, ob ich froh sein sollte, noch am Leben zu sein. Ein Leben ist es jedenfalls nicht, eher ein dahinvegetieren.
Das alles nur, weil ein einziger Arzt durch seine arrogante Oberflächlichkeit einen so gravierenden Fehler verursachte und vor Gericht die Schuld auf andere abwältz etc.

Ich habe Hochachtung vor allen Medizinern, die verantwortungsvoll ihre ganze Kraft und ihr Wissen einsetzen und erhlich ihren Beruf ausüben - aber nicht vor oberflächlichen arroganten Feiglingen"

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Susi & Sandra erstellt am 08-04-2003 um 09:12 Uhr
Ich habe eben den Eintrag des Mannes unter mir gelesen und kann mich dem nur anschließen. Auch für mich ist es unbegreiflich, dass bei den eindeutigen Werten die vorlagen überhaupt an die Einstellung des Verfahrens gedacht werden konnte. Man fragt sich, was die Staatsanwaltschaft überhaupt macht. Sitzen da nur Menschen, die keine Ahnung haben und denen ein Menschenleben egal ist? Ich erlebe in unserem Fall das gleiche. Mein Mann ist über ein Jahr tot und alles was die STA bis jetzt geschafft hat, ist es, 5 Zeugenaussagen einzuholen, die leider nicht wirklich der Wahrheit entsprechen und auch da wurde schon an Einstellung des Verfahrens gedacht, wobei auch hier jedem Laien klar wird, dass nicht nur ein Fehler sondern viele Fehler passiert sind. Nicht einmal das zugesagte Gutachten ist bis heute erstellt worden. Unvorstellbar dieses schlampige Arbeiten. Bis jetzt halte ich still, wir arbeiten alles wichtige heraus aber wenn es hart auf hart kommt, dann wird notfalls eben an die Öffentlichkeit gegangen. Ich will den Arzt nicht an den Pranger stellen, aber ich möchte Gerechtigkeit. Ich möchte eine Entschuldigung dafür, dass ein gesunder junger Mann durch eine ambulante OP den qualvollsten Tod sterben mußte, den man sterben kann und für die Lügen die uns in den 6 Wochen Koma erzählt wurden. Ich möchte für unsere Tochter und mich die Sicherheit, die wir vorher hatten, denn für uns ist eh nichts mehr so wie es war und das wird es auch nicht mehr. Ich hasse keine Ärzte, aber ich hasse diese Arroganz mit denen die sich dann noch über die Opfer und die Hinterbliebenen lustig machen.....wir machen weiter und sowas, was hier passiert ist, bestärkt uns doch eigentlich nur in unserem Tun.

Irgendwann bekommt jeder was er verdient, daran glaube ich nach wie vor......

Prozessbeobachter-se lbst Witwer und Opfer erstellt am 08-04-2003 um 08:51 Uhr
Langsam kann ich mir ein Bild von der Rechtssprechung machen.Ich glaube das Strafmaß war schon zwischen Richter,Staatsanwältin und Anwaltskammer
ausgehandelt und festgelegt worden. Du
wurdest so in die Defensive gedrängt,daß dir gar nichts anderes übrig blieb als zuzustimmen. Es konnte nicht sein, daß die Lobby der Ärzteschaft durch dein Schicksal erschüttert wird. Vor allem sollte es Nachahmer davon abhalten an den ungeschriebenen Gesetzen der Ärzte über Leben und Tod zu rütteln. Sie bestimmen was Recht ist und wie weit ihre Kompetenz in der Untersuchung und Abarbeitung der Patienten reicht. Alles andere ist Fügung. Ich kann noch immer nicht begreifen wie die dich im Grunde verschaukelt haben, bei diesen eindeutigen Beweisen. Die Einigung zwischen ihnen und dir war nur das Bauernopfer, das Menschenleben war nur tragisch. Im Grunde Erpressung, um dir zu zeigen, wenn du nicht willst bekommst du gar nichts. Außerdem würde es vielen betroffenen neuen Mut geben um gegen diese Ungerechtigkeit in bezug auf Fehlbehandlungen und Ärztepfusch anzukämpfen. Das würde eine Kettenreaktion und Prozesse aulösen, die nicht mehr zu steuern wären. Die bekommen die Gesundheitsreform nicht in den Griff und geschweige sich neuen Ärger an Land ziehen, es würde eine Aufruhr wie die Pisastudie auslösen. Das Verdrauen in die Medizin mit ihren Fehlern würde in Frage gestellt, deshalb bekommen wir keine gerechten Urteile. Die Justiz und die Ärzteschaft mit den Pharmakonzernen bestimmen den Takt in der Politik. Ich mußte mir das heute noch von der Seele schreiben, sonst würde ich nicht in den Schlaf kommen. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern und machen
trotzdem weiter bis zum Ende unserer Möglichkeiten. Ich kann eigentlich nur mit euch über meine Probleme reden, denn andere können und wollen mich meist nicht verstehen. Sie sagen warum ich dies alles tue, ich mache meine Frau doch nicht wieder lebendig.
Sie können einfach nicht verstehen, daß bei uns die Liebe über den Tod hinaus existiert. Ihr seid die jenigen, die mich verstehen, die mir Kraft und Halt in den manchmal nicht leichten Stunden des Lebens geben. Es ist ein unsagbares glückliches Gefühl nicht alleingelassen zu werden, dafür danke ich den Betreibern des Netzwerkes.

Ps.: Der Absender dieser Mail ist mir bekannt, Mike.

Elke erstellt am 07-04-2003 um 11:04 Uhr
An den stillen Beobachter:
klar, Sie können Herrn Kordes vorwerfen, er würde Halbwahrheiten verbreiten, jeder kann hier seine Meinung äußern.
Aber was , wenn die volle Wahrheit ans Licht gekommen wäre ?
Nun, das letzte Wort des Beklagten, er vergibt dem Nebenkläger, mutet an wie blanker Hohn. Seine Frau kommt davon nicht wieder.
Und wie lange soll man Ihrer Meinung nach bei solch unverschuldetem Schicksalsschlag alleine durchs Leben gehen,
3 Jahre, 10 Jahre oder für immer?
Nur damit sie ihm das nicht vorwerfen können- unverständlich!
Kerstin erstellt am 05-04-2003 um 17:55 Uhr   Email an Kerstin
Ich wünsche Ihnen viel Kraft. Machen Sie weiter.
Susi&Sandra erstellt am 04-04-2003 um 10:02 Uhr
Lieber stiller Beobachter!!!
Ich finde es schon sehr schändlich, dass ein Arzt, jemand der sich verpflichtet hat Menschen ohne Vorurteile zu helfen, sich hier so schadenfroh über die Einstellung eines Verfahrens äußert, in dem es um den qualvollen Tod einer jungen Frau geht. Sie sind Gift für Ihre Zunft, Sie ziehen sie in den Dreck und steigern eigentlich eher die Wut als irgend etwas positiv zu bewirken. Wenn Sie meinen mehr zu wissen als die Betroffenen, dann wäre es Ihre Pflicht, als Mensch und Arzt, dies mitzuteilen. Was Sie machen ist einfach sehr feige und ich kannmir nicht vorstellen, dass Sie tatsächlich ein gebildeter Mann sind, der viele Jahre in der Uni verbracht hat und mit Menschen arbeitet. Eigentlich bleibt nur eines zu sagen: Shame on you. Anders kann man es nicht umschreiben und ich hoffe sehr, dass nicht andere Ärzte aufgrund Ihres Verhaltens in den Dreck gezogen werden!!!

Wegen Ärzten, wie Sie einer zu sein scheinen, verzweifeln Menschen, gehen Familien kaputt.......wie leben Sie damit? wie können Sie morgens noch in den Spiegel gucken?

Eine 31 jährige Frau eines 32 jährigen Mannes, der durch Arztpfusch starb und Mutter einer 2 jährigen Tochter die täglich nach Ihrem Papa fragt..........

Maria erstellt am 04-04-2003 um 09:33 Uhr   Email an Maria
Hallo Mike,

ich bin erschüttert, wie ich heut gelesen habe, daß das Verfahren eingestellt wurde- unfassbar!
Ich wünsche Dir viel Kraft, um jetzt weiterkämpfen zu können.

Ein Prozessbeobachter erstellt am 04-04-2003 um 06:49 Uhr
An den "stillen" Beobachter:
Nix ist mit leider, leider! Es konnte dem Beschuldigten nur nicht nachgewiesen werden das er schuldhaft gehandelt hat. Wie sonst ist seine Erklärung zum Einstellen des Verfahrens zu verstehen:
"Im nach hinein war es ein Fehler die Patientin zu verlegen, zu dem Zeitpunkt konnte ich es nicht wissen," so der Beschuldigte. Das Verfahren wurde wegen geringer Schuld eingestellt, kein Freispruch.
Desweiteren bleiben viele Fragen offen: Wer hat die Akten gefälscht? Wer hat gelogen? Wurde in die Psychiatrie oder in die Neurologie eingewiesen? Unter Eid wurde ausgesagt: "Angekündigt wurde die Patientin mit der Verdachtsdiagnose Wochenbettpsychose"! Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Verdacht der Urkundenfälschung. Eines ist aber doch klar geworden: Ohne unabhängige Gutachter auf welche sich Richter und Staatsanwälte verlassen können bleibt es ein leichtes Spiel eben diese weiterhin zu täuschen. Der Gutachter der Staatsanwaltschaft hat jedenfalls klar gesagt das es .."ein großer Fehler war die Patientin zu verlegen, er den kausalen Zusammenhang zum späteren Tot sieht" und weiter, ich erinnere mich genau:"Die Frau hätte gerettet werden können"!

Ein - sehr genau - zuhörender Prozessbeobachter!

leider erstellt am 03-04-2003 um 22:49 Uhr
und so ist der stille beobachter bestätigt.Leider, leider!!! Vielleicht sollten sie und ihr mitstreiter mal nachdenken wie sehr sie der sache schaden. und den links gehen ja vielleicht auch die augen auf.
Mike erstellt am 03-04-2003 um 19:15 Uhr
Aktuelle Mitteilung:
Das Strafverfahren gegen Prof. Dr.xxx wurde heute nach § 153 Strafprozessordnung eingestellt. (siehe unten) Das Verfahren ist damit beendet, kein Freispruch, keine Verurteilung. Alles weitere später.

§ 153 Strafprozessordnung

(1) Hat das Verfahren ein Vergehen zum Gegenstand, so kann die Staatsanwaltschaft mit Zustimmung des für die Eröffnung des Hauptverfahrens zuständigen Gerichts von der Verfolgung absehen, wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht. Der Zustimmung des Gerichtes bedarf es nicht bei einem Vergehen, das nicht mit einer im Mindestmaß erhöhten Strafe bedroht ist und bei dem die durch die Tat verursachten Folgen gering sind.

(2) Ist die Klage bereits erhoben, so kann das Gericht in jeder Lage des Verfahrens unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft und des Angeschuldigten das Verfahren einstellen. Der Zustimmung des Angeschuldigten bedarf es nicht, wenn die Hauptverhandlung aus den in § 205 angeführten Gründen nicht durchgeführt werden kann oder in den Fällen des § 231 Abs. 2 und der §§ 232 und 233 in seiner Abwesenheit durchgeführt wird. Die Entscheidung ergeht durch Beschluss. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Mark erstellt am 03-04-2003 um 09:22 Uhr   Email an Mark
Hallo Mike. Ich wünsche Ihnen alles Gute für den Prozess, und das den Schuldigen eine gerechte Strafe zuteil wird.
Lassen Sie sich von den, komischerweise jetzt(in der vielleicht heißen Phase des Prozesses)vermehrt auftretenden, miesen Stimmen nicht mürbe machen.

An den stillen Beobachter:
Wie andere hier ebenfalls erkannt haben, hat es sich Mike nicht zur Lebensaufgabe gemacht, eine einzelne Person niederzumachen. Er tritt ja schließlich nur als Nebenkläger auf. Hauptkläger ist die Staatsanwaltschaft.

einer der "suspekten" Beobachter erstellt am 02-04-2003 um 23:41 Uhr
Der Stille Beobachter soll bitte überdenken;

in Deutschland kommt ein Mediziner eher wegen Kassenbetrug vor den Strafrichter als bei "gröblichsten Behandlungsfehlern und wohl noch schlimmer bei vorhersehbarem Organisationsverschulden!!" - die noch davor von Gutachterkollegen (Medizinern )unzweifelhaft festgestellt sein müssen .

Nachdem eine Staatsanwaltschaft den schwerwiegenden Vorwurf der schweren Körperverletzung oder gar fahrlässigen Tötung zur öffentlichen Anklage bringen darf, muss diese Staatsanwaltschaft in alle Richtungen ermitteln. Um eben eine objektive weitere Bearbeitung zu gewährleisten.
Anklage, Geldstrafe oder Einstellung.

Leider ist es so, dass vermeintlich "Medizingeschädigte" oder ihre Hinterbliebenen da immer wieder Defizite beklagen - zugunsten der beschuldigten Mediziner(zu un - gunsten der Medizinopfer).

Das tut der Beobachter nun auch, aber umgekehrt.

Die Praxis:
Es kann kein Staatsanwalt und kein Richter (im Zwischenverfahren) ohne Prüfung zum Strafprozess schreiten.
Dazu ist er abhängig von medizinischen Gutachtern.
Diese sind dem Gutachtenauftragsgeber verpflichtet wahrheitsgemäß das Gutachten zu erstellen ! Wäre es doch nur immer so !


Sie werden doch nicht glauben, dass Staatsanwaltschaft und Gericht - sprich unabhängige Richter - leichtfertig einen Arzt vor ein deutsches Strafgericht zerren - bei gravierenden Behandlungsfehlern. Eher ist unsere Erdkugel eine Scheibe! Das ist die Praxis!

In dem Zusammenhang ist anzumerken:
In solchen Ermittlungsverfahren ist nicht der Nebenkläger Herr des Verfahrens, es sind die Staatsanwaltschaften und Gerichte.

Mark erstellt am 02-04-2003 um 21:54 Uhr   Email an Mark
Wenn eine Kette an einem Glied in der Mitte reißt fällt der Rest der
Kette runter. Wer ist schuld daran? Schuld daran ist nicht das fünftletzte oder das vorletzte Glied, sondern jenes, das nicht standhielt.
Anna erstellt am 02-04-2003 um 21:45 Uhr
An den stillen Beobachter!!!
Wenn dem denn so ist, wie Sie es hier schildern, dass jemand anders verantwortlich ist für den Tod der jungen Frau, dann würde ich doch sagen, dass der Arzt anwaltlich vertreten ist und auf die Mitschuld seiner Kollegen aufmerksam machen kann. Aber leider hackt da eine Krähe der anderen kein Auge aus. Ich kämpfe selbst weil mein Mann aufgrund von sehr schlechter Vorbereitung, falscher OP Technik und nach dem es passiert war, aufgrund von schlechter Behandlung auf graumsamste Art und Weise starb, nach einer kleinen ambulanten OP lag er 6 WOchen im künstlichen Koma, vom dem man offensichtlich auch keine Ahnung hatte, er mußte bei Bewußtsein miterleben, wie sich seine Bauchspeicheldrüse auflöste und man sagte ihm er solle man ruhig atmen, dann würde das schon gehen. Meine Tochter ist seitdem dauerkrank, mein Mann war mein Leben, ihr Leben, nichts ist mehr so wie vorher. Finanziell sind wir ruiniert, meine Tochter ist 2, ich kann nicht arbeiten, weíl sie nicht betreut werden kann. Ich will kein Mitleid, ich will Gerechtigkeit und Hilfe. Ich gehe nach wie vor zu Ärzten, kenne sehr nette. Das geht nicht gegen Ihren Berufsstand. Aber gegen die, die sich dahinter verstecken, wenn sie Fehler begehen. Wenn ein Mann sein Leben lang ein normales Leben geführt hat, vielleicht auch viel Gutes getan hat und auf einmal ausrastet und was Falsches tut, wird er dafür auch bestraft. Auch wenn er vorher vielen geholfen hat. Und so wie ich "Mike" kennengelernt habe, hätte er auch nichts weiter getan, wenn man sich nur einmal entschuldigt hätte, Menschlichkeit gezeigt hätte. Das geht mir ähnlich. Das macht sauer. Wenn der Arzt zu seinem Fehler gestanden hätte,den er vielleicht auch mit anderen zusammen begangen haben mag, würde er da heute nicht sitzen, da bin ich mir fast sicher. Ich hoffe, dass die Gerechtigkeit siegen wird. Aber auch, dass sich der Patientenschutz erhöhen wird.
stiller Beobachter erstellt am 02-04-2003 um 19:59 Uhr
Herr Kordes,
ich schaue mir das Ganze schon eine ganze Weile schweigend an. Aber jetzt kann ich nicht mehr ruhig zusehen.
Was hier auf dieser Seite zu lesen ist, ist eine Intrige ohnegleichen! Alles wird ausgeschlachtet, Halbwahrheiten verbreitet - Sensation in den Medien um jeden Preis! Dabei kann einem nur schlecht werden. Reicht es Ihnen immer noch nicht, was Sie bisher angerichtet haben? Sie zerstören das Lebenswerk eines Mannes, der sein ganzes berufliches Leben nur seinen Patienten gewidmet hat - vielen von ihnen rettete er das Leben. Sie verurteilen und verunglimpfen einen Arzt im Vorfeld so massiv, dass eine objektive Beurteilung gar nicht mehr möglich erscheint. Für Sie und Ihre dubiosen Mitstreiter ist er der einzig Schuldige. Einfach unglaublich! Haben Sie auch mal daran gedacht, dass eigentlich die Hauptschuld das LFK H. treffen müsste? Hier lag Ihre Frau mehr als 2 Tage, ohne dass irgendetwas unternommen wurde! Kurioser Weise kann sich die damalige Ärztin an nichts mehr erinnern! Manipuliert? Aber die Aufzeichnungen sind eindeutig! Hätte sich das LFK daran gehalten, könnte Ihre Frau evtl. noch leben. Vielleicht lag es auch an der Nachbehandlung??? Wie der "Arzt" schon weiter unten schreibt: Sie bohren an der falschen Stelle! Der ganze Gerichtsprozess ist eine einzige Farce! Nur Sensation und Medienrummel, auf die Tränendrüse drücken, den trauernden Witwer markieren (Sie sind längst in einer neuen Beziehung liiert!) - aber davon spricht ja keiner - warum auch. Das würde ja das Bild des trauernden Witwers zerstören. Schon allein die Inschrift auf dem Grabstein ist irreal - einfach unwirklich, unfassbar. Kein normaler Mensch würde so etwas in einen Grabstein meißeln lassen. Das Ganze mutet an wie ein gezielter Rachefeldzug an Prof.xxx. Denn objektiv gesehen hatte er den geringsten Anteil an der Behandlung Ihrer damaligen Frau! Warum also so massive Anschuldigungen und Vorwürfe nur gegen Prof.xxx? Das Ganze muss einen anderen Hintergrund haben. Ich kann nur hoffen, dass der Richter Sie durchschaut und ein gerechtes Urteil fällt - nämlich gegen Sie - damit Sie endlich jemand in Ihre Schranken verweist und Sie nicht weiterhin ungestraft Rufmord betreiben können!Es ist einfach unglaublich, was hier abläuft. Haben Sie eigentlich Freude daran sich auf diese Art Ihren Lebensunterhalt zu verdienen und andere Menschen dabei zu ruinieren? Oder können Sie nebenbei noch einer legalen Beschäftigung nachgehen? Das Schlimmste an der ganzen Sache ist jedoch, dass normale intelligente Menschen sich so mit Ihnen solidarisieren! Man möge ihnen verzeihen, sie kennen ja nur Ihre Version der Geschichte, die nun wahrlich in allen Medien aufs Feinste verbreitet und ausgeschlachtet wurde. Es mag sein, dass der eine oder andere Behandlungsfall tragisch ist und durch Ärzte verursacht wurde. Aber was hier abgeht schreit zum Himmel!

Ich hoffe nur, dass man Ihnen endlich das Handwerk legt!

Susi & Sandra erstellt am 02-04-2003 um 08:58 Uhr   Email an Susi & Sandra
Lieber Mike!! Wir wünschen Dir für morgen viel Erfolg und dem Arzt ein gutes Durchhaltevermögen. Das Ganze muß endlich ein Ende haben. An der Wahrheit kann man sicherlich einiges manipulieren, wurde an der Akte unseres toten Mannes und Vaters auch, aber irgendwann kommt sie doch ans Licht. Ganz bestimmt. Wir werden an Dich denken.

Viel Kraft und Glück

wünschen Susi und Sandra

Michaela erstellt am 01-04-2003 um 12:41 Uhr   Email an Michaela
Hallo,

es ist schrecklich, liebe Mike was Euch passiert ist, nachdem ich mich durch die Leseprobe Deines Buches durchgearbeitet habe, habe ich es mir gleich bestellt. Das Thema interessiert mich sehr. Ich muß sagen, daß mir die Ärzte vor knapp einem Jahr das Leben gerettet haben, ich lag damals im Koma, nur was ist, ist daß danach viele kleine Fehler gemacht wurden, oft auch aus Zeitmangel. Dadurch habe ich eine Behinderung davongetragen, die eigentlich nicht hätte notwendig sein müssen. Viele sagen, ich solle doch dagegen vorgehen, da mir daraus nur Nachteile entstanden sind, nur habe ich leider nicht die Kraft dafür. Ich habe 2 kleine Kinder, die mich voll und ganz brauchen.

Ich wünsche Dir nur noch gutes im Leben und es wäre schön, nach dem Gerichtstermin am Donnerstag, hier etwas positives zu lesen.

Ganz lieber Gruß

Michaela

Mike erstellt am 01-04-2003 um 11:06 Uhr
Aktuelle Bekanntgabe:
Der Prozess gegen Prof. Dr. xxx wird am
Donnerstag, 03. April 2003 um 13.00 Uhr im Amtsgericht Suhl fortgesetzt.
Sitzungssaal 2 - Zimmer 206
Marktplatz 2
98527 Suhl
betroffene Eltern erstellt am 31-03-2003 um 11:35 Uhr
Den Eintrag des angeblichen Arztes zu interpretieren ist wohl überflüssig.
Auf Grund seiner Äußerung glauben wir nicht, daß er Arzt ist, sondern Patient, der sich dringend in ärztliche Behandlung begeben sollte.
Günter erstellt am 30-03-2003 um 15:38 Uhr
Lieber Mike, an den Arzt:
Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.

Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben. Die Erhaltung, und Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.

Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse wahren.

Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten und bei der Ausübung meiner ärztlichen Pflichten keinen Unterschied machen, weder nach Religion, Nationalität, Rasse noch nach Parteizugehörigkeit oder sozialer Stellung.

Ich werde jedem Menschenleben von der Empfängnis an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden.

Ich werde meinen Lehrern und Kollegen die schuldige Achtung erweisen.

Dies alles verspreche ich feierlich auf meine Ehre.»

Zur Erinnerung!!!!

Viele Grüsse an Mike

« Neuere Einträge Ältere Einträge »