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Kommentar
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| Stephanie Knostmann
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erstellt am
11-09-2003 um 16:48 Uhr
Neue Sendung in der ARDIm November läuft in der ARD die neue Sendung „Dieter Speck – Psychologe“ an. Der Therapeut und Diplom-Psychologe Dieter Speck wird täglich ab 14 Uhr mit jeweils einem Studiogast über alltägliche Sorgen, aber auch über ernste psychologische Probleme und traumatische Erlebnisse sprechen. Ich möchte ganz ausdrücklich betonen, dass es sich nicht um eine der gängigen Talkshows handelt! Dieter Speck widmet sich ausführlich dem einzelnen Gast und seinem individuellen Problem. Zur Zeit recherchiere ich zum Thema „Lebenschancen“. Wir würden sehr gern eine Frau einladen, die durch einen ärztlichen Kunstfehler unfruchtbar geworden ist. Aber auch jeder andere, der sich durch eine ärztliche Behandlung um echte Lebenschancen gebracht sieht und nicht weiß wie es weitergehen soll, ist herzlich aufgerufen sich bei mir zu melden. Gern können Sie sich auch erst einmal anonym per E-Mail mit mir in Verbindung setzen. Mit freundlichen Grüßen Stephanie Knostmann Redaktion Dieter Speck c/o WDR-Studios, Gebäude 31 Freimersdorfer Weg 6 50829 Köln Telefon 0221-220 8176 s.knostmann@time2talk.de
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| Agnes Ciuperca
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erstellt am
19-08-2003 um 15:44 Uhr
Aufruf an die Geschädigten:Ich bin Redakteurin bei Focus TV, einem seriösen Polit-Magazin auf Pro 7 und will einen Beitrag über Ärzte machen, die süchtig sind. Da vielen Studien zufolge diese Ärzte auch öfter Behandlungsfehler machen, möchte ich mich an mögliche Geschädigten wenden. Wenn Sie die Vermutung, oder das Wissen haben, dass Sie, Ihre Familie oder Bekannte durch einen Arzt, der Drogen genommen hat in der Behandlung geschädigt wurden, dann rufen Sie mich bitte an, oder schreiben mir eine E-Mail. Ich bin auf Ihre Mithilfe angewiesen. Danke Tel: 089-9250-3003
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| Ein Arzt meldet sich zu Wort ...
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erstellt am
06-08-2003 um 11:13 Uhr
Ein Arzt meldet sich zu Wort ....... .......und wünscht Kontakt zu seriösen Medien. Es ist sicherlich ungewöhnlich jedoch zugleich konsequent, wenn ich das tue. Wer die HP beider Betreiber liest, weiß, dass es nicht um eine Kampagne gegen die Ärzte geht, sondern um das Aufzeigen, Aufarbeiten, Mitarbeiten an einem Problem im Gesundheitswesen unter dem auch die Ärzte (und gerade solche!), die tagtäglich seriös gebunden an ihr Gelöbnis und grundsätzlich nur dem Patienten verpflichtet sind (und das ist ist in der Tat die schweigende Mehrheit!). Ich melde mich deswegen zu Wort - nicht deswegen, weil ich ein notorischer Nestbeschmutzer, Nörgler bin..........nein, ich bin seit 20 Jahren im Beruf, bin hochqualifiziert (manche meinen schon überqualifiziert), breitbasig ausgebildet und als klinischer Lehrer in der Facharztausbildung und darüber mit internationalen Veröffentlichungen und internationaler Anerkennung auf meinem Gebiet tätig. Wenn ich hier schreibe, dann weil ich um diese dargestellten Dinge weiß. Ich weiß auch, dass es neben dem persönlichen Verschulden , auch ein Verschulden des Systems gibt. Immer dann, wenn Bürokraten, Funktionäre, Schreibtischtäter glauben in das besondere Verhältnis von Patient und Arzt eingreifen zu müssen, wird es in der Tat und im wahrsten Sinne des Wortes kriminell. Genau das ist der Hintergrund meiner Wortmeldung....... weiter: http://www.aerzte -pfusch.de/Ein_Arzt/meldet_sich_zu_Wort.html Name und Anschrift liegen dem Privaten Netzwerk Medizingeschädigter vor. Kontaktaufnahme über das Private Netzwerk Medizingeschädigter: geoffrey@geoffrey-mike.de oder mike@geoffrey-mike.de
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| Mike
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erstellt am
17-07-2003 um 22:01 Uhr
Aktuelle Bekanngabe in eigener Sache: Nach dem eingestellten Strafverfahren,(§ 153 - wegen geringer Schuld), gegen einen Frauenarzt in Suhl ermittelt die Staatsanwaltschaft Meiningen wegen Urkundenfälschung. Es sei ein Verfahren gegen unbekannt eingeleitet worden, teilte die Behörde am Mittwoch, 25. Juni 2003 mit. Im Prozess gegen den ehemaligen leitenden Frauenarzt der Klinik Suhl war der Verdacht auf Fälschung von Patientenunterlagen aufgetaucht.
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| Jörg
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erstellt am
17-07-2003 um 08:33 Uhr
Für alle Interessenten Donnerstag 17.Juli 2003 MDR Fernsehen 20.15 Ein Fall für Escher TOP Thema Ärztepfusch-Wie können sich Patienten wehren
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| Geoffrey & Mike
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erstellt am
14-07-2003 um 09:15 Uhr
Privates Netzwerk Medizingeschädigter aktuell: Im Gutachten 2003 schlägt der Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen u. a. eine Sanktionsfreiheit bei (Selbst-)Meldung vor..... lange Fassung: Seite 376, Abs. 497, Punkt 5 kurze Fassung: Seite 65, Abs. 112., Punkt 5 Zitat: „Sanktionsfreiheit bei (Selbst-) Meldung gegenüber den Haftpflichtversicherern, Fragern der sonstigen wirtschaftlichen, zivilrechtlichen und gegebenenfalls strafrechtlichen Sanktionsfreiheit bei (Selbst-) Meldung.“ Nachzulesen: http://www.svr-gesund heit.de/gutacht/gutalt/gutaltle.htm
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| Eine trauernde und wütende Tochter
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erstellt am
23-06-2003 um 17:40 Uhr
"An dieser Stelle danke ich rückwirkend dem MDR und Euch, den Betreibern des Netzwerkes - Geoffrey und Mike, für den großartigen Beitrag in der Sendung vom MDR "Die Pfuscher", wodurch ich - neben dem Artikel über die Verjährungsfristen - auf einen Anwalt xy aufmerksam wurde. Er war so freundlich, mir eine kostenlose Telefonauskunft zu geben. Ich wollte sicher gehen und weiß jetzt, dass ich in meiner Sache alles getan habe und mehr nicht erreichen kann. Ich habe mittlerweile die Abfindungserklärung unterschrieben, nachdem ich im Laufe der 4 Jahre erfahren musste wie schwer es ist, in Deutschland Anerkennung für Leid und Schmerzen zu erhalten. Das Verfahren vor der Gutachterkommission der Ärztekammer dauerte allein 3 Jahre, da der Arzt, der den Lungentumor bei meinem Vater nicht frühzeitig bzw. gar nicht erkannt hat (durch Zufall wurde dieser im Krankenhaus bei einer Routine-Röntgenuntersuchung von den dortigen Radiologen diagnostiziert), alle Mittel ausschöpfte, um diesen Diagnostik- und Behandlungsfehler nicht zugeben zu müssen. Sehr zermürbend für mich war die Verzögerungstaktik, die dann im Verfahren mit der Haftpflichtversicherung fortgesetzt wurde, d.h. oft musste ich monatelang warten, ehe eine Resonanz erfolgte. Wie ich durch einen weiteren Anwalt erfuhr, wäre eine Klage nicht erfolgreich gewesen, die ich einreichen wollte, nachdem ich des Wartens müde war, denn schließlich ist meine Mutter auch schon 83 Jahre alt. Leider konnte ich nicht zu 100% beweisen, dass mein Vater noch am Leben wäre, wenn er 3 Jahre früher operiert worden wäre, denn schon dann hätte der Krebs behandelt werden können, wenn der Rundherd im Lungenoberlappen, der damals erst Pfenniggröße (Tumorstadium 1) aufwies, per Bronchoskopie abgeklärt worden wäre. Aber "es war ja alles in Ordnung", so der Arzt. Es ist lt. epidemiologischer Studien so, dass ca . 80% der Patienten, die frühzeitig operiert werden, dann noch länger als 5 Jahre leben, also überleben. Aufgrund dessen konnte ich auch strafrechtlich nichts unternehmen, und es kann doch nicht möglich sein, dass ein Arzt, der - wie durch 3 Gutachten bestätigt wurde - einen solchen groben Diagnostikfehler begeht, nun nicht die geringsten Konsequenzen aus diesem Fehler zu ziehen braucht! Selbst seine Prämie für die Haftpflichtversicherung wird nicht erhöht, während jeder Autofahrer, der einen Unfall verursacht, in die Flensburger "Sünderkartei" eingetragen wird, seinen Rabatt verliert und ein Bußgeld zahlen muss und jeder andere Berufstätige bei groben Verstößen und Fehlern zumindest eine Abmahnung und manchmal sogar die Kündigung erhält. Die Versicherung war der Ansicht, daß mein Vater sowieso gestorben wäre, zumal er die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes schon überschritten hatte. Hier zählt nur die Statistik, die auch zu bezweifeln ist, zumindest die Darstellungsweise. Ich glaube aber trotzdem, weil er sehr vital und tapfer war und weil niemals ein Lymphknotenbefall und Fernmetastasen festgestellt wurden, dass er den Krebs bei frühzeitiger Behandlung besiegt hätte, zumindest hätte er zu 80% diese Chance gehabt und dann hätte er - wenn er nur noch ein Jahr gelebt hätte - seine Diamantene Hochzeit feiern können und er hätte auch noch die Geburt seines ersten Urenkels erlebt. Ich möchte betonen, dass ich hier nicht die Ärzteschaft im allgemeinen anklagen möchte, zumal ich bis dahin nur positive Erfahrungen gemacht habe und auch im Hinblick auf die Behandlung meines Vaters die Ärzte nur loben kann, aber ich möchte, dass solchen Pfuschern, die sich die Röntgenbilder, die sie wohl abrechnen, nicht ansehen oder auch nicht befunden können, das Handwerk gelegt wird. Dieser Arzt hätte meinen Vater an einen Radiologen überweisen müssen, da er wohl selbst nicht imstande ist, ein Röntgenbild zu befunden. Ein Mensch, mein Vater, hat dadurch wahrscheinlich sein Leben verloren, denn nach 2,5 für meinen Vater relativ guten Jahren, in denen wir dachten, er hätte den Krebs besiegt, trat dieser, der wohl doch gestreut hatte, im Lungenunterlappen auf. Die Bestrahlung hat mein Vater nicht mehr überstanden. Die Kraft reichte nicht mehr. Ich wende mich auch gegen die Unmoral, denn auch ein alter Mensch hängt am Leben, an jedem Tag des Restes seines Lebens. Warum darf ein Mensch, der sich in geistiger und körperlicher Hinsicht noch einer guten Lebensqualität erfreut, nicht auch hochaltrig werden? Die Ärzte in der Lungenfachklinik hätten es meinem Vater gegönnt und haben ihn ja auch operiert, aber leider zu spät. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes liegt bei 78 Jahren. Hierbei handelt es sich jedoch nur um das arithmetische Mittel, d.h. die zentrale Tendenz einer Verteilung wird hier identifiziert. Über die Verteilung selbst oder besser gesagt über die Homogenität oder Heterogenität von Werten, nämlich über die Streuung, gibt das arithmetische Mittel keine Auskunft. D.h. es können - wie ich an einem ganz simplen Beispiel demonstrieren möchte - von 100 Menschen 50 - 77jährige und 50 - 79jährige sterben, oder es können auch 50 - 95jährige und 50 - 61 jährige sterben. In beiden Fällen kommen wir auf das arithmetische Mittel von 78. Dieses ist ein einfaches Beispiel. Aber für die Versicherung ist es eine gute Rechtfertigung, die Streuung nicht zu erwähnen, denn in der Tat zeigt die Streuung, dass es neben jüngeren auch hochaltrige "Fälle" gibt. Für die Versicherung hätte mein Vater auf jeden Fall schon tot sein müssen. Der Schadensersatz fiel demnach nicht sehr hoch aus, so dass meine Mutter zusehen muss wie sie mit ihrer Witwenrente auskommt. Würde mein Vater noch leben, wäre das Einkommen höher, auch abzüglich der Kosten meines Vaters. Ein Arzt darf pfuschen, darf - als ob nichts geschehen wäre - weiterhin praktizieren, muss keine Prämienerhöhung, keinen Eintrag in eine "Sünderkartei" und keinerlei Strafe fürchten, aber jeder andere Berufstätige hätte vielleicht die Kündigung oder eine Abmahnung erhalten ... und die Angehörigen müssen zusehen, wie sie den Verlust eines geliebten Menschen verkraften, müssen ohne ihn weiterleben, nachdem sie den Kampf um Anerkennung von Leiden als einen Schlag ins Gesicht erfahren und sich beleidigen lassen mussten. Abschließend möchte ich noch hervorheben, dass jedem Mensch Fehler unterlaufen, auch den stressgeplagten Ärzten, aber das ein Arzt ein Rundherd in der Lunge nicht beachtet, nicht abklärt, ist unfassbar und schärfstens zu verurteilen. Ein Arzt sollte sich seiner Verantwortung, die er für die Menschen übernommen hat, bewusst sein! Aber je mehr Menschen sich wehren, desto mehr kann man erreichen, vor allem auf rechtlichem Sektor! Im Übrigen frage ich mich, warum die Entdeckung von Lungenkrebs immer eine Zufallsdiagnose darstellt. Die Ergreifung von Präventivmaßnahmen wäre zudem preiswerter als die Behandlungen vieler Krankheiten. Sollte ein Pressevertreter interessiert sein, über meinen Fall berichten zu wollen, bitte ich um Kontaktaufnahme. Vielen Dank!
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| Elke H.
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erstellt am
17-06-2003 um 21:38 Uhr
Wie schön, dass sich auch das Erste mal dem Thema widmet, heute nacht um 2 Uhr kommt die Wiederholung. Wer es gesehen hat, kann sich in puncto Gutachten wieder einmal seine Gedanken machen. Wie war das eben mit der Krähe ??? Grüße an Mike , Geoffrey und Herrn und Frau Bärwolff, ihre Öffentlichkeitsarbeit ist sehr wichtig. Ich wünsche Ihnen allen viel Kraft zum Weitermachen, Gruß Elke
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| Antje Krüger
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erstellt am
17-06-2003 um 19:06 Uhr
sehr geehrte webpageinitiatoren, war sehr erfreut endlich ein sprachforum für medizinschadensopfer zu finden. Ich bin von beruf krankenschwester mit einer ganzheitlichen ausbildung. habe im job mich immer als ein "anwalt" meiner patienten verstanden. ich hab qualitätssicherung betrieben. war ein igel mit stahlsacheln. bin ärzten und stationsleitungen gleichermaßen auf die füße getreten wenn gefuscht wurde. 11/00 wurde ich auf den letzten drücker appendektomiert, weil auch da meine LIEBEN KOLLEGEN der meinung waren ich hätte nichts. nur auf intervetion des chefs der klinik wurde ich nach dem man mich noch mit gastro- und coloskopie gequält hat, dignostisch laparoskopiert. das stand auf dem op programm. Auf dem op bericht stand dann lap. appendektomie. die sr. hat wieder eimal recht behalten! als ich dann 8 wochen post op wieder starke schmerzen bekam, hat man mich überhaupt nicht mehr für ernst genommen. mann hat mir nen burn aut unterstellt. sollte mal zum psychiater gehn.O TON PDL. lange rede kurzer sinn, ich bin 03/01 fast an einem, briedenileus verstorben. Sitze seit dem 01.07.02 zuhause. weder das arbeitsamt mit dem daran angeschlossenen integrationsamt noch die bfa oder der mdk fühlen sich zuständig. kein arzt schreibt die korrekte diagnose auf, WEIL JA EINE KRÄHE DER ANDEREN KEIN AUG AUSHACKT. wir werden uns was das medizinrecht betr. auf den weg durch die instanzen machen. arbeitsrechtlich wird es einen dicken mobbingprozeß nach sich ziehen. auch das arbeitsamt und die bfa werden sozialrechtlich in die pflicht genommen werden notfalls auch mit der presse. ich danke den initiatoren dieser seite das ich meinem herzen luft machen konnte, weil eine selbsthilfegruppe in der region zum "quatschen" gib es nicht. nicht mal die krankekasse bezaht den therapeuten. hatte nach sehr langem suchen einen traumatherapeut gefunden, der leider keine kassen zulassung weil noch in ausbildung.nochmals dank antje.
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| Das Erste - Fliege
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erstellt am
17-06-2003 um 08:08 Uhr
Hinweis: Der Fernsehpfarrer Fliege "behandelt" in seiner heutigen Sendung das Thema: "Chaos Krankenhaus" - 16.00 Uhr - ARD U. a. berichten auch 2 Betroffene aus dem Netzwerk.
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| Sabine
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erstellt am
08-06-2003 um 14:37 Uhr
Habe die Beiträge mit großem Ineteresse gelesen. Bin auch froh, endlich eine Seite gefunden zuhaben, wo auch mir vielleicht jemand weiter helfen kann. Meine beste Freundin ist nach einem Bandscheibenvorfall erst 6 Wochen später operiert worden und seitdem ist ihr linkes Bein gelähmt. Erhält EU-Rente. Wie kann ich meiner Freundin helfen? MfG Sabine
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| Johanna
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erstellt am
08-06-2003 um 13:39 Uhr
Ein großes Kompliment an die homepage!!! Ich bin selbst betroffen, nach einer Gallenblasen OP nun seit 7 Jahren zu 100 % schwerbehindert. Ich wurde über 6 Wochen künstlich ernährt, leider OHNE VITAMINE!!! Aufgrund dessen erlitt ich einen Vitamin B1 Mangel mit Blutungen im Gehirn und bin seitdem ein Pflegefall. Seit 6 Jahren klagen wir gegen die Ärzte, zwei Prozesse gewonnen und jetzt ist die letzte Klage abgewiesen worden, da der Richter befangen war. Es war der gleiche Richter wie bei dem 1. Prozeß und das Urteil ist damals vom OLG widerlegt worden und ich bekam ein höheres Schmerzensgeld zugesprochen. Mein Fall ging auch damals durch die Medien (Frontal, Report, Brisant RTL-Aktuell und viele Zeitungen), hat aber leider keinen Erfolg gebracht, außer das die Versicherung (Gerling Konzern) zu meinem Anwalt meinte, jetzt würden sie mich bis zum BGH schleifen. Auf dem Weg bin ich jetzt. Trotzdem hoffe ich auf Gerechtigkeit beim OLG...obwohl kein Geld der Welt das wieder gut machen kann!!! Aufgeben dürfen wir auf keinen Fall, damit hätte die Versicherung ihr Ziel erreicht!!! Liebe Grüße an alle und haltet durch... Johanna
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| MDR Fernsehen
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erstellt am
31-05-2003 um 19:00 Uhr
Der MDR stellt das private Netzwerk vor:... der Film soll denjenigen Mut machen, die sich in ihrer grenzenlosen Trauer isoliert fühlen. Denn viele Betroffene haben sich mittlerweile in einem Netzwerk organisiert und helfen sich gegenseitig. (Zitat: MDR) HP: siehe oben
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| R. Holtz
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erstellt am
27-05-2003 um 16:26 Uhr
Hallo Ihr lieben Leser !Wir haben auch einen schwerstbehinderten Sohn, der jetzt 6 Jahre jung ist. Er wurde leider auch an einem Wochenende in einem städtischen Krankenhaus in Bremen " geboren "! Geboren ist eigentlich der falsche Ausdruck, denn wir hatten die klassische Wochenendsituation. Philipp kam mit einer Notsektio 8 Tage über der Zeit Tod zur Welt. Extremer Sauerstoffmangel ist Ursache seiner dauerhaften Schädigung. Meine Frau wurde mit Blasensprung und dicklich grün - gelben Fruchtwasser morgens stationär aufgenommen und es wurde erst um ca. 22.30 Uhr die Geburt eingeleitet. Die Geburt war dann am nächsten Morgen während des Schichtwechsels.- Mich hat man beruhigt und am Abend nach Hause geschickt. - Philipp kann weder stehen noch gehen, weder essen noch trinken, nicht sprechen und nicht kontrolliert greifen. Zusätzlich wird er aufgrund massiver Lungenprobleme, hervorgerufen durch unzählige Medikamente, mit Sauerstoff versorgt. Ferner leidet Philipp unter massiven Schlafstörungen und schläft nur mit dem Narkosemittel Cloralhydrath. Aber wir haben gelernt, mit unserer Situation gut umzugehen und wollen unseren Sohn nicht mehr missen ! Er macht uns sehr viel Freude und zeigt wenn es Ihm gut geht, genauso wenn es Ihm schlecht geht. Er macht Schubweise, durch unterschiedliche Therapien mäßige Fortschritte und kommt im Sommer in eine Behinderten - Schule. Die große Sauerei, bei allem Sachverstand für Politik und Medizinern etc., ist allerdings, dass wir ein Schlichtungsverfahren in Hannover gewonnen haben und die Stadt Bremen nicht bezahlt. Sogar die häufig angezweifelte Kausalität haben wir mit einem neutralen Gutachten bewiesen. Sämtliche Mediziner, Politiker und Vereine stehen hinter uns und können die Haltung der Stadt Bremen nicht verstehen. Sie sind sogar verärgert, weil auch die Ärztekammer Bremen sich schriftl. zu diesem Fall gegen die Vorgehensweise der Stadt geäußert hat! Dieses Schreiben müßte man sich normalerweise einrahmen ! Sämtliche Fraktionen und Ministerien auch über die Landesgrenzen hinaus haben Kenntnis von diesem Fall. Daran kann man mal sehen wie schwierig die Situation in Bremen ist. Von derzeit 244 gemeldeten Arzthaftpflichtfällen, beim Bremer Senat in 3,3 Jahren, sind derzeit 181 ungeklärt. Wir für unseren Teil, werden jetzt Klage einreichen und am 10. Juni 2003 gemeinsam mit unseren Anwalt eine Pressekonferenz abhalten. Es ist schon interessant wie heiß die Presse auf diesen Fall ist. Bei dieser Gelegenheit würden wir uns freuen, wenn sich bei uns ebenfalls geschädigte Eltern speziell aus dem Raum Bremen vorerst per Email melden, um endlich einmal Transparenz in die so leichtfertig diagnostizierten Schicksalsfälle zu bringen. Es steht außer Diskussion, dass das Land Bremen mit seinem Verhalten den Sinn und Zweck sämtlicher Schlichtungsstellen in Frage stellt und somit eine Welle an Strafanzeigen gegen Ärzte fördert. Sicherlich steht es uns nicht zu, ein Urteil darüber zu fällen, ob die Ärztin inkompetent war oder Personalmangel ausschlaggebend gewesen ist. Defacto gibt es aber eine Reihe von Ungereimtheiten in der Kurve, die wir auch glücklicherweise beweisen können. Dieses macht die Angelegenheit natürlich noch brisanter, noch dazu die Verantwortlichen davon Kenntnis haben ! Bezeichnend in unserem Fall ist ebenfalls, dass unsere Ärztin v.D. – nicht nur bei meiner Frau, wie wir später erfuhren – am darauffolgenden Tag mit einem Blumenstrauß am Krankenbett erschienen ist. Dennoch hat zwischenzeitlich der „ Blumen - Wahnsinn“ Einhalt genommen und sich die Ärztin in Bremen selbständig gemacht. Hier kann sie wenigsten, wenn sie denn überhaupt eine Mitschuld trägt, keine Geburtenschäden mehr verursachen ! Abschließend kann ich nur jedem werdenden Vater raten, niemals sich von Ärzte „einsalbern“ zu lassen und stets bei seiner Frau zu bleiben. Besser noch öffentlich eine Art Patientenprotokoll zu führen und ungeachtet sämtlicher Vorschriften ein funktionsfähiges Handy dabei zu haben. Alleine die Tatsache, dass man dem Wunsche meiner Frau - mich in der Nacht anzurufen – nicht Folge geleistet hat, ist eine Straftat. In derartigen Fällen einfach die Polizei zu verständigen wirkt Wunder und stellt unsere Politiker und Ärzte vor eine ganz neue Herausforderung im Qualitätsmanagement . ........ Wir wünschen allen Betroffenen viel Kraft und Ausdauer, sowie sämtlichen Pflegepersonal und Medizinern eine evtl. Mittäterschaft zukünftig mit besten Gewissen zu prüfen und sich nicht um jeden „Preis“ kaufen zu lassen. R. Holtz
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| die autoren der reportage
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erstellt am
08-05-2003 um 17:02 Uhr
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die es ermöglicht haben, diese Reportage zu realisieren. Wir freuen uns über die positive Resonanz und versprechen auf diesem Wege, dass wir selbstverständlich am Thema dranbleiben. Für weitere Anregungen sind wir offen, sie können über das Gästebuch geäußert werden. Allen Betroffenen wünschen wir auf diesem Wege viel Kraft. Es gibt Menschen, die bei Ihnen sind. Die es zumindest versuchen. Wir werden weiterhin unsere Augen offen halten.
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| Jörg
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erstellt am
03-05-2003 um 12:39 Uhr
Ich möchte mich auch nochmal bedanken, für die Sendung über Behandlungsfehler am 30.April. Weiter so. Es gibt noch zu wenig Aufklärung über ein Thema, was leider sehr oft verschwiegen oder verharmlost wird.Ich kann nur hoffen, das in Zukunft noch mehr Fernsehsender davon berichten.Der Meinung von Veronika kann ich mich nur anschließen, es wird oft versucht die Opfer von Behandlungsfehlern zu manipulieren und sie in eine Ecke zu drängen, als wären sie psychisch krank, damit demütigt man nicht nur den Geschädigten sondern man verletzt auch die Grundrechte des Menschen. Aber man erreicht in vielen Fällen, das man dem Opfer nicht glaubt und damit eigene Fehler vertuscht.Leider habe ich das am eigenen Leib zu spüren bekommen. Mit Fieber kam ich ins Krankenhaus,hatte über 3 Monate 40 Fieber,hab so alle Antibiotika die es gibt bekommen,dazu kam noch eine Herzmuskelentzündung, die Ärzte haben sogar ein Konsil angefordert ob ich ein vierteljahr 40 Fieber vortäusche.Später fiel ich ins Koma, wäre fast gestorben.Dazu kam eine Meningitis und zahlreiche andere Diagnosen. Als viele Neben und Wechselwirkungen der zahlreichen Medikamente auftraten und ich über Muskelschwund,Gelenkentzündungen, Hautentzündun gen,Hörausfälle etc. klagte hat man mich abgeschoben. Ich würde nur schauspielern und damit war ich psychisch abgestempelt.Man kann es kaum glauben, aber es ist passiert und nun kämpfe ich nach dem Verlust meiner Gesundheit um meine Würde und um ein angemessenes Schmerzensgeld und einen Schadensersatz.Ich kann nur allen Kraft und Mut für Ihren eigenen Kampf um die Wahrheit und Gerechtigkeit wünschen.Geben sie niemals auf, so schwer es Ihnen gemacht wird. Mit besten Wünschen an das Netzwerk und alle Betroffenen Jörg Gesundheit ist nicht alles,aber ohne Sie ist alles nichts
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| Geoffrey & Mike
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erstellt am
03-05-2003 um 11:49 Uhr
Hallo Elke, (Eintrag s. u.) um mit seiner "Sache" die Medien interessieren zu wollen, dazu muss man sich zeigen, nicht wie Sie anonyme Einträge verfassen! Daher bietet Ihnen das Netzwerk eine kostenlose Unterseite an, sofern auch Sie betroffen sind. Nicht reden - handeln! Ob und wann sich dann die Medien für Ihren Fall interessieren, dies liegt nun wirklich nicht an uns. Wir sind auch keine Programmdirektoren, haben keinen Einfluss welcher Sender/Redaktion was, wann und wie sendet. Neid jedenfalls - so kommt es in Ihrem Kommentar herüber, Neid ist der falsche Ratgeber. mfg Geoffrey & Mike
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| Elke W
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erstellt am
03-05-2003 um 10:55 Uhr
schòn,dass sie mal wieder im fernsehen waren! schoen , dass der mdr das macht! ABER warum nur immer SIE und kein anderer ihrer links! alle brauchen ihre eigene oefentlichkeit fuer ihren kampf !Sie sollten sie auch zu wort kommen lassen und die medien nicht nur fuer sich nutzen wenn sie denn mit ihrem vorgehen / links fuer die sache und nicht nur fuer sich sind. Elke
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| Michael
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erstellt am
03-05-2003 um 08:08 Uhr
Auch ich möchte mich den Einträgen zum Film vom Mittwoch, MDR - "Die Pfuscher" anschließen und danke sagen. Mir stellt sich jedoch die Frage: Wo bleiben die anderen Sender - Fernsehanstalten? Es scheint mir das der MDR mittlerweile ein Art "Vorreiterposition" in Sachen Behandlungsfehler - Patientenrechte und dessen Verbesserung eingenommen hat, dies ist mehr als lobenswert, bitte weiter so!Mit freundlichen Grüßen Michael
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| Vater von Cornelia
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erstellt am
02-05-2003 um 23:42 Uhr
ERGÄNZUNG zu dem Fernsehbeitrag vom 30.04.03 des MDR- wenn Ärzte Fehler machen- hier wurde über die NICHTBEHANDLUNG unserer Cornelia berichtet.Bis zum Strafprozess sind im Laufe der Jahre seit dem Unglück unserer Cornelia am 27.09.1996 folgende Gutachten in das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Erfurt eingeführt worden: 1) HNO-Gutachten vom MDK im Auftrag unserer Krankenkasse erstellt (16.01.1997) 2) Gerichtsmedizin Sekt.-Nr.112/96 (10.10.1996)(Eingang Staatsanw.28.01.1997) 3) Gutachten HNO im Autrag der Staatsanwaltschaft (17.07.1998) 4) Zusatzgutachten zu 3) Anästhesie (03.04.1998) 5) "Privatgutachten" Anästhesie von Eltern eingereicht (30.11.1998). Dieses Gutachten war erforderlich, um das Gutachten 3)zu entkräften. Der Gutachter 3) wollte u.a. die zweite Blutung als Schicksalhaft und nicht vorhersehbar verkaufen. In der Hauptverhandlung hatten die Angeklagten die Gutachter 1),3)und 4)im Beweisantrag zur Hauptverhandlung als Sachverständige bestellt. 6) MDK-Gutachten von Eltern eingereicht(Anästhesie und HNO ) (19.10 1999) 7) HNO-Obergutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft (30.11.2000) 8)Sachverständigengutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft ( 13.02.2001) 1. VERHANDLUNGSTAG - 11.11.2002 Gutachter 4) hatte dem Richter am 1.Verhandlungstag mitgeteilt, er könne die weiteren Tage nicht kommen. Die Medien berichteten wie er den ex AiP in Grund und Boden redete. Aber er war nicht bereit, zu sagen - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit konnte Cornelia bei sachgerechter Behandlung weiterleben. Er formulierte- mit hoher Sicherheit. Das bedeutet im Strafprozess keine Verurteilung!
Der Gerichtsmediziner2) (Pathologe) ließ am 1. Verhandlungstag wissen- bisher seien keine feingeweblichen Untersuchungen gemacht(nach mehr als 6 Jahren!). Das könne nicht bis zum 2. Verhandlungstag nachgeholt werden. Somit wurde beschlossen, den "Gerichtsmediziner"2) am 3.Verhandlungstag zur Todesursache ausführen zu lassen. 2.VERHANDLUNGSTAG - 12.11.2002 wurde Gutachter 7)(HNO-Obergutachter), dann Sachverständiger 8) Obergutachter vom Richter gehört. Nach der Mittagspause kam Gutachter 3) in den Zeugenstand. Wir haben aus vielen Gründen gegen ihn Befangenheitsantrag gestellt. Nach ca. 1 Stunde wurde unser Antrag abgelehnt. Der Professor 3) trug nun vor. Das war erstaunlich beeindruckend. Nun trug er nicht wie schriftlich in 3) zu finden vor, sondern brachte alle Fehler exakt auf den Punkt. Zumindest bezüglich seines ehemaligen Schülers. Nun musste es für den AiP vorhersehbar sein, dass die zweite Blutung nach Stunden auftreten konnte! Warum das nicht schon im Gutachten 3)vor Jahren???? Hätte der AiP telefoniert- zum Hintergrunddienst (der weit weg war)- hätte er seine Verantwortung abgegeben- war u.a. zu hören. Auch das nicht Legen eines venösen Zuganges mit Volumenersatz oder besser Blutgabe ist vollkommen unverständlich.Auch vollkommen unverständlich, dass der ex AiP nicht die Schilderungen der Mutter bewertete!Auch die Kinderbettenstation war vollkommen ungeeignet- wie sich dann praktisch an Cornelia zeigte! Dann kam der Gutachter 1) als Sachverständiger an die Reihe. Er schloss sich den Ausführungen von 3),7) und 8) ohne eigene Ausführungen nun im vollen Umfang an: Cornelia könnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch Leben,wenn.... Sein schriftliches Gutachten wollte seinerzeit auch nicht so recht den kausalen Zusammenhang der schlimmen Fehler zum diesem Sterben herstellen. Aber er hatte wohl seinerzeit die wenigsten Unterlagen zur Hand? Er hatte bei seiner Gutachtenserstellung 1) das "Stück"- ausgeworfen aus dem Hals von Cornelia im Gerichtsmedizinischen Bericht 2) vollkommen vermisst! Im wurde damals auf Nachfrage von 2)mitgeteilt eine abgelößter Wundverschluss (Koagel). 3.VERHANDLUNGSTAG - 18.11.2002 Am 3 .Verhandlungstag wurde nun der"Gerichtsmediziner"2)vom Richter befragt. Alle anderen geladenen Gutachter 1) 3),4),7), 8) waren nicht mehr anwesend! Die feingeweblichen Untersuchungen haben nicht neues ergeben- arterielle Blutung, keine Aneurismen . Nun führte 2) aus, die Klinikärzte seien nicht Schuld am Versterben von Cornelia, sondern die Kinderärztin im vorklinischen Bereich. Anschließend hat die Staatsanwältin – AIP 90 Tagessätze /Chefarzt 60 Tagessätze unser Anwalt- 1 Jahr Gefängnis und die Angeklagtenseiten ihre Schlußworte und Anträge gestellt- Freispruch. 4.VERHANDLUNGSTAG - 19.11.2002 Am 19.11.02 ab 13.00 Uhr hat der Strafrichter in mehr als 45 Minuten das Urteil verlesen und begründet.(Siehe unter www.cornelia-b.de.)- „schuldig der fahrlässigen Tötung“ Im zeitraubenden Vorfeld: Der erste Staatsanwalt hat nach unserem Augenschein die Hände in den Schoß gelegt. Wir mußten auf Anraten unseres Fachanwaltes Dienstaufsichtsbeschwerde beim Generalstaatsanwalt des Landes Thüringen stellen. Wichtige Zeugen wurden erst nach seiner Ablösung im Jahr 2000 gehört. Nun erst wurden Obergutachten in Auftrag gegeben. Kurz vor der "berufsrechtlichen Verjährung" hat die Ermittlungsbehörde Antrag auf öffentliche Hauptverhandlung am Amtsgericht Erfurt - Strafrichter gestellt! Das war im August-September 2001.(kurz vor dem 5.Jahrestag) Am 19.11.2002 wurde das Urteil nach ca. 24 Stunden Verhandlungsdauer gesprochen; "schuldig der Fahrlässigen Tötung". Für den ex- Arzt im Praktikum sowie seinen Chef. Die Kinderärztin im vorklinischen Bereich wurde auf keine Anklagebank gesetzt (Siehe "Die Behandlung"). Wir können nicht glauben, dass der damalige Arzt im Praktikum Kraft der ihm in Deutschland gebotenen Ausbildung so unwissend sein konnte- wie an Cornelia gezeigt. Das konnte kein schlichtes Versagen sein? Unser Wunsch - sicher im Sinn von Cornelia - mögen die Fachleute dafür sorgen, dass nie wieder ein Kind so sterben muss! Nicht das Verschweigen, das Verharmlosen ist angebracht - sondern mahnende Lehren müssten gezogen werden! Dazu soll diese Homepage www.cornelia-b.de beitragen! Manfred Bärwolff PS: wir würden wieder diesen steinigen Weg gehen - das sind wir Cornelia schuldig gewesen! Sie konnte nicht mehr Anklagen- WARUM HABT IHR MICH STERBEN LASSEN!
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