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Name Kommentar
Sandra erstellt am 15-03-2003 um 21:08 Uhr   Email an Sandra   Homepage von Sandra
Hallo Mike!
Ich kann Dich sehr gut verstehen. Ich finde es auch richtig, dass andere Menschen die Bilder einmal zu Gesicht bekommen. Alles sagen immer, wie schlimm das alles ist, aber verstehen kann es keiner, weil keiner sich vorstellen kann, wie sehr sich die Menschen verändern, durch Schmerzen, durch Koma, etc. und wie grausam es ist, da zusehen zu müssen und nichts tun zu können.
Ich kann Dich einfach sehr gut verstehen, möchte ich damit sagen und ich meine es auch ehrlich wenn ich sage, dass ich Dir alle
Daumen drücke und Dir wünsche (und damit auch der Menschheit, die davon irgendwann einmal betroffen sein wird), dass Du Recht bekommst.

Sandra

Klaus erstellt am 15-03-2003 um 19:13 Uhr   Email an Klaus   Homepage von Klaus
Hallo Mike!
Ich habe mir gerade die letzten Fotos von Anja angesehen. Ich meine du hast richtig gehandelt. Alle sollen sehen, dass die Ärzte nicht nur einen Bagatellefehler gemacht haben, denn diese letzten Eindrücke haben Dein weiteres Leben geprägt. Für manchen sind sie schockierend, aber für uns das Ende eines langen Leidensweges. Keiner kann im mindesten erahnen was du durchgemacht hast und was Anja gelitten hat. Ich habe auch so ähnliche Bilder des Leidensweges meiner geliebten Frau. Jeden Richter müßten vor Urteilsverkündung diese Bilder in Erinnerung gerufen werden, so daß die verantwortlichen Ärzte nicht nur mit billigen Geldstrafen davonkommen, sondern Haftstrafen und ein lebenslanges Berufsverbot.
Gruß Klaus
Brigitte erstellt am 15-03-2003 um 12:24 Uhr   Email an Brigitte
Betreff: Fotos von Anja
Lieber Mike, es ist schlimm, wenn jemand so etwas (mit-)erleben muss, und dann noch die Kraft braucht, um einem Arzt nachzuweisen, dass er etwas falsch gemacht hat. Vielleicht sollte jeder schon in der Schule einen
Crashkurs in Jura und Medizin machen - wenns das gäbe.
Nicht aufgeben!
Elke H. erstellt am 15-03-2003 um 11:42 Uhr
Lieber Mike, Deinen Entschluss, die Fotos von Anke öffentlich zu zeigen, finde ich richtig. Das unterstreicht noch einmal, wieviel Anke in den 3 Jahren durchgemacht hat und Du mit ihr !
Zum Prozeß: ich bin mehrfach darauf angesprochen worden, und meine Tochter in der Breufsschule auch. Du glaubst nicht, wie groß die Anteilnahme ist, und wie viele am Ausgang interessiert sind.
Es war nach der ersten Verhandlung eigentlich nichts anderes zu erwarten, nach dem, was man von der menschlichen Größe des Herrn XXX schon gehört und gesehen hat. Wir wünschen Dir und der symphatischen Staatsanwältin für die nächste Verhandlung kluges Taktieren und endlich den ersehnten Durchbruch!
Liebe Grüße , Elke
Mike erstellt am 11-03-2003 um 05:27 Uhr
Mittwoch, den 15.01.2003, wurde mir die Ladung als Nebenkläger zur Hauptverhandlung in der Strafsache gegen Prof. Dr. xxxx zugestellt!
Anklage: § 222 StGB fahrlässige Tötung!
Termine zur Hauptverhandlung:
Dienstag, 11.03.2003 und
Freitag, 21.03.2003
Beginn jeweils 09.00 Uhr.
Sitzungssaal 2 - Zimmer 206
Amtsgericht Suhl
Marktplatz 2
98527 Suhl
Geoffrey erstellt am 10-03-2003 um 10:59 Uhr   Email an Geoffrey   Homepage von Geoffrey
Lieber Mike,

ich wünschte ich würde Dich nicht kennen.
seit fast 1 ½ Jahren begleiten wir uns nun auf unserem Leidensweg.
Dir wurde durch Unzuverlässigkeit und Schlamperei die Frau genommen,
mir wurde mein Kind zum Krüppel gemacht. Unser beider Leben wurde,
so wie das vieler anderer Medizingeschädigter, auf dramatische Weise verändert. Freude, Hoffnung, Ziele und Wünsche, unsere Träume wurden zerstört.
Aus völlig unbegreiflichen Gründen wurde grob fahrlässig das Leben von Schutzbefohlenen aufs Spiel gesetzt.
Wir fragen uns warum?
Wir fragen auch die, die das verursacht haben – WARUM?
Warum seit Ihr nicht bereit euere Fehler einzugestehen. Auf die Opfer, die Menschen die unsagbare Pein erleiden, zu zugehen und zu sagen: Es tut mir leid. Wie kann ich dir helfen, dass es dir einwenig besser geht?
Ist es so schwer menschlich zu sein?
Immer und immer wieder höre ich Ärzte verlieren Ihren Versicherungsschutz, wenn sie ihre Schuld zugeben. Warum wird daran nichts geändert? Die Versicherungen sind Schuld! Die Versicherungen sagen die Politik ist schuld! Die Politik traut sich nichts zu sagen und die Standesvertreter der Ärzte ...?
Verharmlosen, wegschauen, totschweigen, die Schuld leugnen - das ist der Alltag und sind die Probleme mit denen sich Medizingeschädigten auseinander setzten müssen.
Mal ehrlich – um was geht es eigentlich – doch nur ums Geld, ums Geld und noch einmal ums Geld. Unser höchstes Gut, Gesundheit und Leben zählen nicht.
Ich wünsche mir das Dir in den nächsten Tagen einwenig Gerechtigkeit zuteil wird.
Und ich wünsche mir Dein Gegenüber hat die Kraft, den Mut, steht auf und zeigt menschliche Größe.

Geoffrey

Programmwiederholung -ZDF Mona Lisa erstellt am 10-03-2003 um 10:01 Uhr   Email an Programmwiederholung -ZDF Mona Lisa   Homepage von Programmwiederholung -ZDF Mona Lisa
Ärztefehler – und dann?
Was Medizingeschädigter erleiden

3 SAT wiederholt die Sendung Mona Lisa am 11.03.2003 um 12:15 Uhr.
Das Private Netzwerk Medizingeschädigter und der Fall Geoffrey werden vorgestellt.
Mit freundlichen Grüßen
M. Morawietz
ZDF Mona Lisa

H.Schuld erstellt am 09-03-2003 um 20:35 Uhr   Email an H.Schuld   Homepage von H.Schuld
Hallo Mike,
nun soll Recht gesprochen werden!
Wir wünschen Dir, daß das Recht nicht durch Vertuschung und 'unter den Tisch kehren ' hintergangen und übergangen wird.
Daß objektiv dem Recht die Chance gegeben wird.

Der Tod unserer Barbara kam erst nach sechs Jahren zur Verhandlung und dann wurde u.a.festgestellt , daß nicht alle auf der Anklagebank saßen die dahin gehört hätten,(obwohl alles bekannt war!) doch da war es verjährt.Die ' berufsrechtliche Verjährung 'war einkalkuliert.
Unsere Lieben verlohren ihr Leben,wir bekamen lebenslänglich und die nachvollziehbaren Fehler sind Kavaliersdelikte.So kann und darf es nicht sein
H.Schuld

Eunice und Manfred Bärwolff erstellt am 09-03-2003 um 12:03 Uhr   Email an Eunice und Manfred Bärwolff   Homepage von Eunice und Manfred Bärwolff
Hallo Mike,

wir möchten nun doch etwas anlässlich des Prozessbeginnes am 11.03.03(Suhl- Amtsgericht) in Dein Gästebuch eintragen.

Wir wünschen Deiner verstorbenen Frau und Dir , dass tatsächlich Recht gesprochen werde.
Das Objektivität vor Vertuschung stehen möge!

Es ist schon sehr bemerkenswert, dass nun endlich ein "Kämpfer für Recht"in Arztstrafsachen die erste Hauptverhandlung nicht erst dann zugestanden bekommt - wenn Verjährungsfristen eingetreten sind.

So in unserem traurigen "Fall Cornelia Bärwolff".
Wir denken z.B.an die "berufsrechtliche Verjährung".

Da hat es mehr als 6 Jahre gedauert, bis wir Nebenkläger den Übeltätern das Leid unseres Kindes von Angesicht zu Angesicht vor einem deutschen Amtsgericht klagen konnten.

Mögen auch die Politiker und Mitarbeiter in der Justiz darüber nachdenken - was wenn einer ihrer Lieben von Medizinern durch nicht mehr nachvollziehbare Fehler um sein einziges Leben gebracht wird.
Oder auf Lebenszeit schwer geschädigt ist, und ein weiteres mal vielleicht durch "ärztliche Fahrerflucht" geschädigt wird.
Was dann ?

Mit den besten Grüßen
die Eltern von Cornelia

Joachim erstellt am 08-03-2003 um 02:01 Uhr   Email an Joachim
1993 wurde mir ohne Revers ohne Information nach einem Unfall
(dorsoventrale Fusion L5/S1
Schraubenbruch durch Materialfehler ) irrtümlich die
nächste Bandscheibe zerstört.
Geplant war nur eine optische Kontrolle, Entlassung mit falscher Angabe des Eingriffs.
Nachfolgend weitere Aufklärungsfehler, das KH mußte
mehr als 80.000 Euro bezahlen, was in Anbetracht 137 durchstandenen Operationen in Narkose mir meine Lebensqualität keinesfalls mehr zurückgeben kann.In diesen Tagen verliere ich auch noch meinen Beruf. Was soll man da noch außer resignieren. Ich verstehe alle die durch ärztliche Fehler Schlimmes durchlebt haben und es tröstet mich etwas, daß ich nicht der einzige Mensch auf dieser Welt bin, dem derartiges Widerfahren ist.Traurig auch, daß Ärzte lügen müssen um sich nicht selbst zu belasten, die Abwicklung mit den Versicherungen ist sehr, sehr mühsam.

Joachim

ZDF erstellt am 06-03-2003 um 15:59 Uhr   Email an ZDF   Homepage von ZDF
Das ZDF, Sendung "Mona Lisa" berichtet am Sonntag den 09. März 2003 zwischen 18:00 und 18:30 Uhr u. a. über Ärztepfusch. Das Private Netzwerk Medizingeschädigter und der Fall Geoffrey sind als Leitthema geplant.

Mit freundlichen Grüßen
ZDF Mona Lisa
M.Morawietz

sewi erstellt am 27-02-2003 um 23:17 Uhr   Email an sewi
sorry ich las gerade du bist 23.
nun verstehe ich noch besser.
alles gute markus.
sewi erstellt am 27-02-2003 um 23:13 Uhr   Email an sewi
hallo markus,
ich finde es unfassbar was du schreibst. 12 gesunde zähne gezogen - das ist schlimm.
mir ist auch schlimmes passiert, allerdings das schlimmste nicht beim zahnarzt, trotzdem war ein zahnarzt, den ich aus enttäuschung seit mehr als 10 jahren nicht mehr aufgesucht hatte, gerade heute :) anlaufstelle meiner aufgestauten aggression. ich habe einen wirbel gemacht, bin sofort drangekommen und ich habe 50 minuten mit ihm "GESPROCHEN", und der nächste patient ist im wartezimmer eine stunde lang im gesicht alt geworden, deswegen....
ich wollte gerechtigkeit und nun bekomme ich sie. ER hat eingesehen daß er was verbockt hat und er wird es bezahlen.
und zwar alles. auch noch nach 12 jahren. denn so alt ist der zahersatz.
schade daß ich nicht schon früher wußte wie DAS geht.
denn das wichtigste problem liegt ja gar nicht bei meinen zähnen, aber ich fand heute eine möglichkeit meine allgemeine wut auf "DEN ARZT" loszuwerden und das tat gut.
heute weiß ich, ich hab mir immer viel zu viel gefallen lassen. der "arzt", den ich am meisten anklage, wartet noch immer auf seine verhandlung mit mir.
und wenn er es drauf anlegt, wird er sie bekommen!

zu deiner geschichte: ich weiß nicht wie alt du bist, und wann das ganze geschehen ist.
dieser arzt hatte wohl ein schweres problem (möglicherweise ist er darum verstorben... sorry klingt wohl makaber).
ich hoffe jedenfalls, daß mein "arzt" nicht so bald verstirbt, da ich ihn noch zur rede stellen möchte bzw. viel geld möchte für den erlittenen körperlichen und seelischen schaden.
du hast recht - mit viel geld kann man eine verlorene jugend nicht bezahlen, und mit viel geld kann man einen verlorenen menschen, eine verlorene liebe und auch verlorene freunde nicht bezahlen.
ich hoffe, daß du bald deine genugtuung bekommst.
alles gute,
susanne

sewi erstellt am 27-02-2003 um 22:35 Uhr   Email an sewi
das gedicht, das ich im juli 2000 für mich selbst schrieb, 1 monat nach der op.
damals wusste noch keiner, daß ich an einer ptbs leide, auch nicht ich selbst.
damals war ich noch naiv und gutgläubig...
;)
susanne

Ich kam zur Operation, Herr Doktor,
und ich erinnerte mich was Sie sagten.
Sie sagten, es sei eine Kleinigkeit,
ich müsste nur drei Tage im Spital bleiben,
ich habe mich auf Sie verlassen
und bin hingegangen,
um nachher wieder gesund zu sein,
so wie Sie es mir sagten.
Ich weiss nicht mehr, ob ich das richtige tat.
Ich erwachte aus der Narkose, und spürte
es war etwas mit mir passiert,
mit dem keiner von uns gerechnet hatte.
ich weinte einen Tag und eine Nacht.
in der Nacht im Krankenhaus sass ich beim
offenen Fenster und dachte an einen
lieben Menschen, und wünschte mir,
dass er mich in die Arme nimmt.
man gab mir etwas zum Schlafen,
und ich habe geschlafen,
zwei Wochen ist das nun her,
aber das Weinen hat nicht aufgehört.
nur wenn ich schlafe, hört es auf.
Herr Doktor, ich verstehe nicht.
Ich habe alles richtig gemacht.
ich habe an das Gute geglaubt,
ich habe versucht zu verstehen,
ich habe vertraut, mich bemüht,
auch wenn es nicht leicht war,
und ich habe gewartet. immer wieder.
Ich habe an die Liebe geglaubt
und an ihre Freiheit.
Es tut so weh, Herr Doktor,
ich wünschte ich könnte jetzt
seine Hand fühlen,
die über mein Haar streicht,
dann könnte ich gesund werden,
dann hätte ich keine Angst mehr.
Aber jetzt ist er so weit weg von mir,
wie nie zuvor.
ich hatte viel vor, Herr Doktor,
was soll ich nun machen,
mein Leben ist ein Fragezeichen geworden
und ich bin in ein tiefes Loch gefallen.
Sie können mir Tabletten verschreiben,
damit ich nicht so traurig bin,
aber tief drinnen, wo ich traurig bin,
kommen die Tabletten nicht hin, Herr Doktor,
diese Wunde verheilt nicht
und hört nicht auf zu bluten.
Ich weiss, Herr Doktor,
Sie haben alles richtig gemacht.
Sie werden alles tun, damit ich gesund werde.
Trotzdem tut es weh, manchmal wie tausend Nadeln.
Es hört nicht auf. Ich warte, Herr Doktor.
Ich warte auf Antwort,
Denn ich habe eine Frage,
bevor mein Leben weitergeht:
Ich habe diesen Menschen gebraucht.
Warum hat er mich allein gelassen?

susanne

Markus erstellt am 17-02-2003 um 03:04 Uhr   Email an Markus
Ich hatte doch nur Angst vor Spritzen !!!

Ich war gerade mal 15 Jahre alt, als man mir mein Leben verpfuschte. Heute bin ich 23
und weine mich jeden Abend in den Schlaf.

Alles fing so harmlos an, mit 2 Zahnextraktionen im Oberkiefer die gemacht werden sollten. Da mein dahmaliger Zahnarzt dieses mit Betäubungsspritze bearbeiten wollte, sagte ich nicht sofort zu. Meine Mutter schickte mich dann zu einem Zahnarzt der dieses dann unter örtlicher Narkose durchführte. Ich war erleichtert, da ich mich in guten Händen bei dem Dr.Prof.Med.Dent. fühlte. Als ich dann (meine Mutter war dabei) wieder aufwachte, war mein Mund noch betäubt. Erst als ich im Auto mit meiner Mutter war, bemerkte ich, dass da irgend etwas nicht stimmte. Der ganze Mund war voller Watte gestopft. Ich nahm sie raus und fühlte mit meiner Zunge nach meinen Zähnen. Insgesamt wurden mir 12 weitere (heile) Zähne im Ober- sowie Unterkiefer gezogen. Ich war geschockt.
Ich erstattete sofort bei der Polizei Anzeige, was aber wegen nicht öffentlichem Int. eingestellt wurde. Fast gleichzeitig beauftragte ich einen Anwalt. Die Sache kam also langsam ins Rollen.
Es dauerte nun 5 Jahre bis der erste Gerichtstermin(März 2000) war.Bis dahin durfte nichts in meinem Mund verändert werden außer ein Provisorium das ich bei meinem vorherigem Zahnarzt schließlich bekam. Den zweiten Termin (v.Olg) bekam ich dann Feb.2001. Tja, Papier ist geduldig. 2 Wochen vorher bekam ich ein Schreiben indem stand, dass der Beklagte Verstorben sei. Das Gericht sagte mir zu sämtliche materiellen sowie immateriellen Schäden zu ersetzen. Ich bekam also Schmerzensgeld aber habe bis heute noch keine neuen Zähne (Impl). Inzwischen beiße ich mit den (noch vorh.)Zähnen in den Oberen Zahnfleisch.
Bis Heute:
Keine Endschuldigung (gem.Praxis)
Keine Zähne(da ich quer durch Deutschland nach einem Zahnarzt suche, der einem Pfusch von einem anderen beheben möchte)
Keine große Hilfe von der zuständigen Versicherung bekomme
Und keine schöne Jugend hatte

Da mein Erlebnis im Radio, in der Zeitung wahr und jetzt noch bald im Ärztebuch stehen soll, bin ich dabei ein Buch zu schreiben. 2 Tv Sender wollten es auch schon Senden, aber daraus wurde leider nichts.---Es steckt noch viel mehr dahinter--- was ich hier aber nicht schreiben kann und darf.
Ich möchte mal wieder Lachen und in ein Steak oder Apfel beissen können.

Die ganze Sache hatte nur ein Vorteil- Angst vor Spritzen habe ich seitdem nicht mehr- bin seit Jahren Blutspender
Gibt es welche, die ähnliches erlebten, dann Schreibt mir doch bitte ;-)

Petra erstellt am 15-02-2003 um 14:14 Uhr   Email an Petra
Guten Tag!

Vielleicht können Sie mir ja beim meinem grossen Problem helfen.Ich schildere erstmal mein Problem: Ich habe mich 1993 sterilisieren lassen,bin aber 2001 schwanger geworden .Ich bin 38 Jahre und habe schon drei grössere Kinder,und habe die Sterilisation nur durchführen lasse mit der Aussicht nicht schwanger zu werden.Ich habe letztendlich meine Tochter entbunden und habe die Ärztin daraufhin verklagt. Das Ergebnis war,das Verfahren wurde mangels Beweise abgewiesen. Da von 1000 Frauen 3 % schwanger werden können. Nun suche ich Frauen ,die sich 1993 sterilisieren lassen haben und schwanger geworden sind oder einen Abbruch vornehmen liessen, um Beweise dafür zu sammeln, dass diese Methode bis 1995 zur Schwangerschaft führen konnte( Sterilisation).Vielleicht können Sie mir einen Rat geben oder womöglich haben sich sogar Frauen bei Ihnen gemeldet.
Gruss Petra

Veronika erstellt am 15-02-2003 um 01:11 Uhr   Email an Veronika   Homepage von Veronika
Lieber Geoffrey, lieber Mike, liebe Mitbetroffene,
um so länger ich das Leid mit verfolge, stelle ich mir die Frage, wie wird wohl der eine oder andere diesen qualvollen Leidensweg bewältigen und verkraften? Wird er mit Tränen abends ins Bett gehen, oder morgends so aufstehen, oder wird er sich sogar aus Verzweiflung mit Selbstmordgedanken plagen? Für jeden von uns Mitbetroffene steht sicherlich der eigene Leidensweg ganz oben an.
Persönlich habe ich auch noch keine Hilfe und lebe nach wie vor mit losen Teilen im Innern, die mich mit der unterschiedlichsten AkutSymptomatik dahin vegetieren lassen.
Ich kann jeden verstehen der in Verbitterung und Wut hilflos vor so einem Weg steht.Auch können liebe Menschen nur bedingt helfen und Schadenersatz - und Schmerzensgelder können Leid und Lebenszerstörung auch nicht wieder ungeschehen werden lassen. Tatsache ist, die bittere Realität des Leides, der Entbehrung und der körperliche und psychische Schmerz bleibt als Lebensbegleiter bestehen. Wo bleibt die Gerechtigkeit, wird sich vielleicht der eine oder andere Fragen? In allem Leid und in aller Not, die ich als Mitbetroffener durchstehen muß, erlebe ich als entschiedener Christ eine Gerechtigkeit, nämlich die von der die Bibel spricht. Ich erlebe, wie die Kraft dieses Gottes, dessen Macht immer noch größer ist, als alles Unrecht und Leid, mir täglich neuen Lebensmut und Kraft zum durchhalten schenkt. Wenn ich auch oft nicht weiß, wie es weitergehen soll, so erlebe ich, wie die Kraft Jesu mir in allem Leid und in aller Not immer wieder neue Perspektive schenkt. Ich erfahre, wie ich getröstet werde, wenn die Tränen mich manchmal überkommen, weil wieder einmal der körperliche Schmerz oder auch der Schmerz der Ungerechtigkeit mir fast den Atem raubt. Von daher kann ich trotz Not und Leid erleben wie
Dietrich Bonhoeffer geschrieben hat:
"Ich glaube, daß Gott aus allem, auch aus dem Bösesten Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen die sich alles zum Besten dienen lassen. Ich glaube, daß Gott uns in jeder Notlage soviel Wiederstandskraft geben will, wie wir brauchen.Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern nur auf IHN verlassen. In solchem Glauben müßte alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. Ich glaube, daß auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und daß es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube, daß Gott kein zeitloses Faktum ist, sondern daß er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet."
Nur so kann ich meine Not und mein Leid mit der Zusage aus der Bibel in Jesaja 58/11 verkraften,wo steht:
"Und der Herr wird dich immerdar führen und dich sättigen in der Dürre und deine Gebeine stärken. Und du wirst sein, wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt."
Dieses ist der Trost und die einzige Kraft um mein Leid, zu verkraften und zu bewältigen.
Auch ist dieses die einzige Basis nicht in Haß gegen gewisse Mediziner verharren zu müssen, weil ich erlebe, daß die Liebe Gottes
trägt, hilft, größer und mächtiger ist, als alle Not.

Mein medizinischer Alptraum ist auf meiner Homepage ( s.o.)
nachzulesen.


Liebe Grüße Veronika

Gabriele erstellt am 28-01-2003 um 22:26 Uhr   Email an Gabriele
Lieber Mike,
von ganzem Herzen möchte ich Dir hiermit viel Kraft und Stärke wünschen. So schmerzlich es sein wird, wenn alle Geschehnisse wieder wachgerufen werden, ich glaube ganz fest daran, daß Dir Gerechtigkeit widerfahren wird, indem der Arzt zur Rechenschaft gezogen wird. Ansonsten würde ich den Glauben an die
Menschlichkeit und den Glauben an unseren Rechtsstaat verlieren. Ich habe Deine Geschichte gelesen und möchte mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken. Ich danke Dir auch für die Veröffentlichung meines Kommentars. Mein Vater starb durch Ärztepfusch. Ich kämpfe noch um die Zahlung des Schmerzensgeldes, d.h. um die Anerkennung der Leiden und Schmerzen, die mein Vater erdulden mußte. Ich danke Dir auch für Dein Engagement und Deinen Mut, Akzente gesetzt zu haben. In Gedanken werden ich und alle anderen, die durch Pfusch geliebte Menschen verloren haben, bei Dir sein, wenn Du um Anerkennung und Gerechtigkeit kämpfen wirst.
In Verbundenheit
Gabi
Isabella erstellt am 27-01-2003 um 22:59 Uhr   Email an Isabella
Lieber Mike,
ich habe über die Ladung in der Strafsache: fahrlässige Tötung, gelesen und ich möchte Dir aus ganzem Herzen - viel Erfolg und wohl auch ein wenig Glück - als Nebenkläger wünschen! Möge der lieber Gott Dich gewinnen lassen und der Arzt (Prof.Dr.) eine gerechte Strafe bekommen.
Ich bin auch eine betroffene, den mein Vater starb im Okt.2002... nach fast 2 Jahren furchtbaren Qualen. Ich hoffe, es wird auch wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Ich wünsche Dir viel Kraft und Ausdauer ... hoffentlich geht es nicht mehr lange. Ich drücke Dir die Daumen.
Alles Gute!
Anne erstellt am 27-01-2003 um 13:39 Uhr
Lieber Mike, mit Interresse und Hoffen auf einen gerechten Ausgang der Gerichtsverhandlung werde ich die Presse und die Internetseite wieter verfolgen. Für die Verhandlung wünsche ich Dir Kraft und Duchhaltevermögen. Es wird sicher ein schwerer Gang, an alles erinnert zu werden.
Viel Glück
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